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Aus einer Town Hall werden 20 Kommunikationsinhalte: Wie KI den Content Lifecycle verändert

Eine Town Hall steckt voller wertvoller Inhalte: strategische Updates, wichtige Entscheidungen, neue Initiativen und Botschaften des Leadership-Teams. Doch oft endet ihre Wirkung kurz nach dem Livestream. KI ändert das: Sie macht aus einem Live-Event zahlreiche relevante Inhalte für unterschiedliche Zielgruppen, Formate und Kanäle – und verlängert so den Wert der Town Hall weit über den Sendetermin hinaus.
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Aus einer Town Hall werden 20 Kommunikationsinhalte: Wie KI den Content Lifecycle verändert

Eine Town Hall steckt voller wertvoller Inhalte: strategische Updates, wichtige Entscheidungen, neue Initiativen und Botschaften des Leadership-Teams. Doch oft endet ihre Wirkung kurz nach dem Livestream. KI ändert das: Sie macht aus einem Live-Event zahlreiche relevante Inhalte für unterschiedliche Zielgruppen, Formate und Kanäle – und verlängert so den Wert der Town Hall weit über den Sendetermin hinaus.

Inhaltsverzeichnis:

Das eigentliche Potenzial einer Town Hall beginnt nach dem Livestream

Town Halls gehören für viele große Unternehmen zu den wichtigsten Formaten der internen Kommunikation. Entsprechend hoch ist der Aufwand: Themen werden abgestimmt, Führungskräfte vorbereitet, Präsentationen erstellt, die technische Infrastruktur eingerichtet und Mitarbeitende über Standorte, Länder und Zeitzonen hinweg eingeladen.

Dann beginnt der Livestream. 60 Minuten später ist er vorbei.

Die Aufzeichnung wird vielleicht noch im Intranet oder Videoportal veröffentlicht. Wer nicht live dabei sein konnte, kann sie später ansehen. Und damit endet die kommunikative Nutzung häufig bereits. Dabei steckt in diesen 60 Minuten Content für Tage oder sogar Wochen.

Der CEO erläutert die neue Unternehmensstrategie. Ein Bereich präsentiert wichtige Geschäftszahlen. Ein anderes Team stellt ein neues Projekt vor. Führungskräfte beantworten Fragen von Mitarbeitenden. Vielleicht fallen Aussagen, die auch für das Recruiting, die externe Kommunikation oder zukünftige Leadership-Updates relevant sind. All diese Inhalte sind bereits da. Sie müssen nicht neu erfunden oder neu produziert werden.

Das Problem war bisher vor allem der Aufwand, sie weiterzuverwenden. Jemand musste die gesamte Aufzeichnung ansehen, relevante Stellen identifizieren, Timecodes notieren, Clips schneiden, Aussagen transkribieren, Zusammenfassungen schreiben und Inhalte für verschiedene Kanäle aufbereiten. Bei einer einzelnen Town Hall mag das noch machbar sein. Bei regelmäßigen All Hands, Leadership Updates und weiteren Livestreams wird daraus schnell ein erheblicher zusätzlicher Aufwand für Kommunikationsteams.

KI verändert die Rechnung. Sie kann Video-Content nicht nur schneller verarbeiten, sondern zunehmend auch inhaltlich erschließen: Was waren die wichtigsten Themen? Welche Aussagen sind besonders relevant? Wo wurden bestimmte Projekte erwähnt? Welche Fragen wurden gestellt? Welche Sequenzen eignen sich als eigenständiger Clip? Und welche Inhalte lassen sich daraus für andere Kommunikationsformate entwickeln?

Damit verändert sich auch die Rolle einer Town Hall. Sie ist nicht länger nur ein Live-Event mit anschließender Aufzeichnung. Sie kann zum Ausgangspunkt eines ganzen Content Lifecycles werden.

Von einem Live-Event zu einem Content-Motor

Screenshot eines Live-Townhalls mit Moderatorin Susanne Müller und Geschäftsführer Martin Schneider auf der Bühne, darunter eine Video-Timeline mit hervorgehobenen Schlüsselmomenten wie einer Q&A-Sequenz und einer Strategie-Folie.

Der klassische Ablauf einer Town Hall ist linear:

Planen → streamen → Aufzeichnung veröffentlichen → fertig.

Mit KI kann daraus ein deutlich größerer Kreislauf entstehen:

Planen → streamen → verstehen → aufbereiten → anpassen → verteilen → auffindbar machen → weiterverwenden.

Der entscheidende Unterschied: Kommunikationsteams müssen nicht für jeden Kanal und jede Zielgruppe wieder bei null anfangen. Der Livestream wird zur zentralen Content-Quelle.

Aus einem strategischen Update entsteht ein kurzer Video-Clip für das Intranet. Aus dem Q&A wird ein FAQ. Aus der gesamten Veranstaltung entsteht eine Zusammenfassung für alle, die nicht live teilnehmen konnten. Die wichtigsten Aussagen werden für Führungskräfte aufbereitet. Untertitel und Übersetzungen machen Inhalte für weitere Zielgruppen zugänglich. Und relevante Informationen bleiben über eine intelligente Videosuche auch Monate später auffindbar.

So lässt sich die Wirkung einer einzigen Town Hall vervielfachen, ohne den Produktionsaufwand im gleichen Verhältnis zu erhöhen.

Wie weit das gehen kann, zeigt ein konkretes Beispiel: Aus einer einzigen Town Hall können problemlos 20 oder mehr Kommunikationsinhalte entstehen.

So werden aus einer Town Hall 20 Kommunikationsinhalte

Eine Town Hall liefert dafür besonders gutes Ausgangsmaterial, weil viele relevante Themen bereits an einem Ort zusammenkommen. Statt die gesamte Veranstaltung anschließend nur als einstündige Aufzeichnung bereitzustellen, kann KI dabei helfen, einzelne Themen, Aussagen und Momente zu identifizieren und für unterschiedliche Kommunikationszwecke aufzubereiten.

Was daraus entsteht, hängt natürlich von den Inhalten der jeweiligen Town Hall ab. Die folgenden 20 Beispiele zeigen jedoch, wie vielfältig sich ein einziges Event weiterverwenden lässt.

Aus einem langen Livestream werden kurze, relevante Videoformate

Nicht jede:r Mitarbeitende hat Zeit, eine 60-minütige Aufzeichnung anzusehen. Gleichzeitig sind oft nur einzelne Teile einer Town Hall für bestimmte Zielgruppen relevant. Statt immer wieder auf das vollständige Video zu verweisen, können Kommunikationsteams deshalb gezielt die Momente herauslösen, die auch für sich allein einen Mehrwert bieten.

  1. On-Demand-Aufzeichnung: Die vollständige Town Hall bleibt für alle verfügbar, die nicht live teilnehmen konnten oder bestimmte Inhalte später noch einmal ansehen möchten.
  2. Leadership-Highlight: Die wichtigste Botschaft des CEO oder Managements wird als eigenständiger Clip bereitgestellt.
  3. Strategisches Update: Zentrale Aussagen zu Strategie, Geschäftsentwicklung oder zukünftigen Prioritäten werden kompakt zusammengefasst.
  4. Projekt- oder Initiativen-Clip: Einzelne Projekte, Veränderungen oder neue Initiativen werden aus der Town Hall herausgelöst und für die jeweils relevanten Zielgruppen verfügbar gemacht.
  5. Q&A-Highlight: Besonders wichtige oder häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten werden als separate Videos veröffentlicht.
  6. Top 3 Takeaways: Die wichtigsten Erkenntnisse der Veranstaltung werden in einem kurzen Recap-Video zusammengefasst.
  7. Short Clips: Kurze Ausschnitte lassen sich über das Intranet, interne Social Channels oder weitere Touchpoints verteilen und führen Mitarbeitende gezielt zu relevanten Themen.

KI kann dabei einen großen Teil der bisher manuellen Vorarbeit unterstützen: Sie kann Transkripte erstellen, Themen und Sprecher erkennen, Kapitel strukturieren oder relevante Sequenzen innerhalb langer Aufzeichnungen schneller auffindbar machen. Das Kommunikationsteam entscheidet weiterhin, welche Aussagen wichtig sind und veröffentlicht werden sollen – muss dafür aber nicht mehr jede Minute Videomaterial manuell durchsuchen.

Aus gesprochenen Inhalten wird Text-Content

Das Potenzial einer Town Hall geht jedoch weit über Video hinaus. Viele der dort vermittelten Informationen eignen sich ebenso für schriftliche Kommunikationsformate. Das macht die Inhalte nicht nur über weitere Kanäle nutzbar, sondern erreicht auch Mitarbeitende, die Informationen lieber lesen oder gerade keine Zeit für ein Video haben.

  1. Town-Hall-Zusammenfassung: Die wichtigsten Themen, Entscheidungen und Aussagen werden in einem kompakten Recap gebündelt.
  2. Executive Summary: Führungskräfte erhalten eine kurze Übersicht über strategische Aussagen, Entscheidungen und relevante nächste Schritte.
  3. Die wichtigsten Takeaways als Artikel: Die zentralen Erkenntnisse werden als leicht konsumierbarer Beitrag für Intranet oder Employee App aufbereitet.
  4. Q&A-Zusammenfassung: Fragen und Antworten aus der Veranstaltung werden strukturiert dokumentiert und bleiben damit auch nach dem Event zugänglich.
  5. Intranet-Beitrag: Aus den zentralen Themen der Town Hall entsteht ein redaktioneller Artikel, der wichtige Botschaften vertieft und zu relevanten Videos oder weiteren Informationen verlinkt.
  6. Follow-up-E-Mail: Mitarbeitende erhalten nach der Town Hall eine kompakte Zusammenfassung mit den wichtigsten Botschaften, nächsten Schritten und weiterführenden Inhalten.
  7. Newsletter-Content: Einzelne Themen oder Highlights können in bestehende interne Newsletter übernommen und dort über einen längeren Zeitraum erneut ausgespielt werden.

Für Corp-Comms-Teams bedeutet das vor allem: Dieselben Informationen müssen nicht für jedes Format erneut zusammengesucht und von Grund auf formuliert werden. Die Town Hall bildet die gemeinsame inhaltliche Basis, während KI dabei unterstützt, daraus erste Versionen für unterschiedliche Formate zu entwickeln. Redaktionelle Kontrolle bleibt dabei entscheidend, insbesondere bei strategischen Aussagen, sensiblen Informationen oder Botschaften des Leadership-Teams.

Derselbe Content wird für unterschiedliche Zielgruppen und Kanäle relevant

Content Repurposing bedeutet allerdings nicht, dieselbe Botschaft einfach möglichst oft zu veröffentlichen. Gute Unternehmenskommunikation berücksichtigt, wer eine Information benötigt, in welchem Kontext sie relevant ist und über welchen Kanal sie die Zielgruppe am besten erreicht. Auch dabei kann die Town Hall als gemeinsame Content-Basis dienen.

  1. Leadership Briefing: Führungskräfte erhalten die Informationen, die sie für ihre Teams benötigen – inklusive relevanter Entscheidungen, Talking Points und nächster Schritte.
  2. Recap für Nicht-Teilnehmende: Wer die Town Hall verpasst hat, bekommt eine kompakte Version mit den wichtigsten Aussagen und direkten Verweisen auf relevante Videosequenzen.
  3. LinkedIn-Content: Aussagen oder Themen, die auch für externe Stakeholder relevant sind, können für die externe Unternehmenskommunikation aufbereitet werden.
  4. Talking Points für Manager:innen: Zentrale Botschaften werden so zusammengefasst, dass Führungskräfte sie anschließend konsistent in ihre Teams tragen können.
  5. FAQ für Mitarbeitende: Wiederkehrende oder besonders relevante Fragen aus der Town Hall werden gesammelt, strukturiert beantwortet und dauerhaft verfügbar gemacht.
  6. Durchsuchbare Wissensquelle: Die Town Hall wird Teil des langfristig nutzbaren Unternehmenswissens. Mitarbeitende können gezielt nach Themen, Projekten oder Aussagen suchen, statt relevante Informationen Monate später in langen Aufzeichnungen suchen zu müssen.

Gerade der letzte Punkt zeigt, dass es um mehr geht als klassisches Content Repurposing. Eine Town Hall produziert nicht einfach 20 zusätzliche Content Pieces. Die darin enthaltenen Informationen werden strukturiert, für unterschiedliche Zielgruppen nutzbar gemacht und bleiben langfristig auffindbar. So wird aus einem einmaligen Event eine Content-Quelle, aus der Corp Comms weit über den eigentlichen Livestream hinaus schöpfen kann.

Der vielleicht spannendste Einsatz von KI im Enterprise Video ist deshalb nicht die Generierung von immer mehr neuem Content. Es geht darum, den Wert des Contents zu vervielfachen, den Unternehmen bereits mit großem Aufwand produzieren.

Für Corp Comms verschiebt sich damit die Aufgabe: Statt jede Aufzeichnung von Grund auf zu sichten und für einzelne Kanäle neu aufzubereiten, kann das Team stärker kuratieren, bewerten und steuern. Welche Botschaften sollen weitergetragen werden? Für wen sind sie relevant? Und in welchem Format entfalten sie die größte Wirkung?

Damit das skalierbar funktioniert, braucht KI allerdings eine verlässliche Grundlage. Und die entsteht bereits beim Livestream.

Warum der Content Lifecycle schon beim Livestream beginnt

Kreisdiagramm mit fünf verbundenen Icons – Livestream, Videoclips, KI, Newsletter/E-Mail und mehrere Endgeräte – das einen fortlaufenden Content-Lifecycle vom Live-Event bis zur Distribution und zurück darstellt.

Wer aus einer Town Hall langfristig mehr machen möchte, sollte nicht erst nach dem Event über die weitere Nutzung nachdenken. Denn die Grundlage für alle weiteren Schritte ist hochwertiges, zuverlässig verfügbares Ausgangsmaterial.

Gute Bild- und insbesondere Audioqualität sind nicht nur für das Live-Erlebnis entscheidend, sondern auch für Transkription, Untertitel, Übersetzungen und die spätere KI-gestützte Verarbeitung. Gleichzeitig muss die Aufzeichnung nach dem Event zentral verfügbar sein und sich sicher in die bestehende Video- und Kommunikationsinfrastruktur des Unternehmens integrieren lassen.

Gerade bei Enterprise Town Halls kommen weitere Anforderungen hinzu. Hunderte oder Tausende Mitarbeitende sollen standortübergreifend zuverlässig erreicht werden, Zugriffsrechte müssen berücksichtigt und sensible Inhalte geschützt werden. Untertitel und Übersetzungen können für internationale Belegschaften notwendig sein, während Analytics Aufschluss darüber geben, welche Zielgruppen tatsächlich erreicht wurden und wie die Inhalte genutzt werden.

Livestreaming und KI stehen damit nicht an zwei unterschiedlichen Enden des Kommunikationsprozesses. Sie sind Teile desselben Content Lifecycles: Der Livestream erzeugt die zentrale Content-Quelle, die Video-Infrastruktur macht sie sicher und dauerhaft verfügbar und KI hilft dabei, die darin enthaltenen Informationen anschließend zu erschließen und weiterzuverwenden.

Für Corp Comms entsteht daraus eine neue Perspektive auf Live-Kommunikation. Der Erfolg einer Town Hall bemisst sich nicht mehr nur daran, wie viele Mitarbeitende zum Zeitpunkt der Übertragung zugeschaltet waren. Ebenso entscheidend ist, wie gut sich ihre Inhalte danach weiter nutzen, verteilen und langfristig zugänglich machen lassen.

Aus Content Repurposing wird Content Orchestration

20 Kommunikationsinhalte aus einer Town Hall zu erstellen, klingt zunächst nach klassischem Content Repurposing. Doch das eigentliche Potenzial von KI geht weiter. Denn wenn für jeden neuen Inhalt weiterhin ein einzelner Prompt geschrieben, ein Tool geöffnet und das Ergebnis manuell in den nächsten Prozessschritt übertragen werden muss, bleibt auch KI-gestützte Kommunikation kleinteilig.

Die spannendere Entwicklung beginnt dort, wo diese einzelnen Aufgaben zu zusammenhängenden Workflows werden. Nach einer Town Hall könnte die Aufzeichnung automatisch bereitstehen und transkribiert werden. KI erkennt zentrale Themen, Aussagen und Fragen, schlägt relevante Highlights vor und erstellt daraus erste Entwürfe für unterschiedliche Formate und Zielgruppen. Corp Comms prüft, priorisiert und gibt die Inhalte frei, bevor sie über die passenden Kanäle ausgespielt werden.

Aus vielen manuellen Einzelschritten entsteht so ein orchestrierter Kommunikationsprozess. Dabei geht es nicht darum, die Kontrolle an KI abzugeben. Im Gegenteil: Je mehr Aufgaben automatisiert werden können, desto wichtiger wird die Rolle von Corp Comms als steuernde Instanz. Das Team definiert Botschaften, Zielgruppen, Regeln und Freigaben und entscheidet, was tatsächlich veröffentlicht wird. KI übernimmt vor allem die Arbeit dazwischen.

Perspektivisch können AI Agents diese Entwicklung noch einen Schritt weiterführen. Statt lediglich auf einzelne Prompts zu reagieren, können sie definierte Aufgaben innerhalb eines Kommunikationsworkflows selbstständig ausführen, Informationen zwischen verschiedenen Schritten weitergeben und auf festgelegte Ziele hinarbeiten. Aus einem KI-Assistenten, der eine Town Hall zusammenfasst, wird so ein System, das den gesamten Content Lifecycle unterstützt.

Für Corporate Communications ist das ein wichtiger Unterschied. Der Effizienzgewinn entsteht nicht allein dadurch, dass ein Text schneller geschrieben oder ein Video schneller transkribiert wird. Er entsteht dann, wenn sich ein wiederkehrender Prozess als Ganzes verändert – vom Livestream über die Aufbereitung bis zur Distribution und langfristigen Nutzung der Inhalte.

Was Corp Comms dadurch gewinnt

Lupe hebt ein Video-Thumbnail eines Mannes in einem Videocall aus einer Reihe von Stockfotos hervor und symbolisiert, wie KI einen relevanten Clip in einem großen Archiv auffindbar macht.

Der offensichtlichste Vorteil ist Zeit. Wenn weniger Ressourcen in das Sichten langer Aufzeichnungen, das Heraussuchen relevanter Passagen und die wiederholte Aufbereitung derselben Informationen fließen, bleibt mehr Raum für die Aufgaben, bei denen kommunikative Expertise tatsächlich entscheidend ist: Botschaften schärfen, Zielgruppen verstehen, Kommunikation planen und Wirkung bewerten.

Gleichzeitig steigt die Reichweite der Inhalte. Eine Town Hall erreicht nicht mehr nur diejenigen, die zum Zeitpunkt des Livestreams teilnehmen oder später die vollständige Aufzeichnung ansehen. Ihre wichtigsten Botschaften können über verschiedene Formate, Kanäle und Zeitpunkte hinweg immer wieder die richtigen Zielgruppen erreichen. Gerade in internationalen oder dezentralen Organisationen lässt sich Kommunikation dadurch flexibler an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen.

Auch die Investition in den ursprünglichen Content zahlt sich stärker aus. Wenn Unternehmen bereits Zeit, Budget und Ressourcen in hochwertige Town Halls investieren, liegt es nahe, die dabei entstehenden Inhalte möglichst umfassend zu nutzen. Aus einer Stunde Live-Kommunikation entsteht nicht nur eine Aufzeichnung, sondern eine Content-Basis, die über Wochen weiterarbeiten kann.

Und schließlich bleibt relevantes Wissen länger verfügbar. Strategische Aussagen, Antworten des Managements oder Informationen zu wichtigen Initiativen verschwinden nicht in langen Videoarchiven, sondern können strukturiert, auffindbar und in neuen Kontexten erneut nutzbar gemacht werden. Damit verbessert KI nicht nur die Effizienz von Corp Comms, sondern kann auch dazu beitragen, dass Unternehmenskommunikation nachhaltiger wirkt.

Die Town Hall endet nicht mit dem Livestream

Eine Town Hall bleibt ein besonderer Moment der Unternehmenskommunikation: Führungskräfte sprechen direkt zu Mitarbeitenden, wichtige Themen bekommen Aufmerksamkeit und die gesamte Organisation kommt für einen Moment zusammen. Doch ihr Wert muss nicht nach 60 Minuten enden.

Mit der richtigen Video-Infrastruktur und KI kann aus diesem einen Moment Kommunikation für viele weitere Kanäle, Zielgruppen und Anlässe entstehen. Corp Comms kann vorhandene Inhalte intelligenter nutzen, statt für jeden Touchpoint wieder von vorne anzufangen.

Eine Town Hall ist damit nicht länger nur ein einzelnes Event. Sie wird zur Content-Quelle, die weit über den Livestream hinaus Wirkung entfaltet.

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Das eigentliche Potenzial einer Town Hall beginnt nach dem Livestream

Town Halls gehören für viele große Unternehmen zu den wichtigsten Formaten der internen Kommunikation. Entsprechend hoch ist der Aufwand: Themen werden abgestimmt, Führungskräfte vorbereitet, Präsentationen erstellt, die technische Infrastruktur eingerichtet und Mitarbeitende über Standorte, Länder und Zeitzonen hinweg eingeladen.

Dann beginnt der Livestream. 60 Minuten später ist er vorbei.

Die Aufzeichnung wird vielleicht noch im Intranet oder Videoportal veröffentlicht. Wer nicht live dabei sein konnte, kann sie später ansehen. Und damit endet die kommunikative Nutzung häufig bereits. Dabei steckt in diesen 60 Minuten Content für Tage oder sogar Wochen.

Der CEO erläutert die neue Unternehmensstrategie. Ein Bereich präsentiert wichtige Geschäftszahlen. Ein anderes Team stellt ein neues Projekt vor. Führungskräfte beantworten Fragen von Mitarbeitenden. Vielleicht fallen Aussagen, die auch für das Recruiting, die externe Kommunikation oder zukünftige Leadership-Updates relevant sind. All diese Inhalte sind bereits da. Sie müssen nicht neu erfunden oder neu produziert werden.

Das Problem war bisher vor allem der Aufwand, sie weiterzuverwenden. Jemand musste die gesamte Aufzeichnung ansehen, relevante Stellen identifizieren, Timecodes notieren, Clips schneiden, Aussagen transkribieren, Zusammenfassungen schreiben und Inhalte für verschiedene Kanäle aufbereiten. Bei einer einzelnen Town Hall mag das noch machbar sein. Bei regelmäßigen All Hands, Leadership Updates und weiteren Livestreams wird daraus schnell ein erheblicher zusätzlicher Aufwand für Kommunikationsteams.

KI verändert die Rechnung. Sie kann Video-Content nicht nur schneller verarbeiten, sondern zunehmend auch inhaltlich erschließen: Was waren die wichtigsten Themen? Welche Aussagen sind besonders relevant? Wo wurden bestimmte Projekte erwähnt? Welche Fragen wurden gestellt? Welche Sequenzen eignen sich als eigenständiger Clip? Und welche Inhalte lassen sich daraus für andere Kommunikationsformate entwickeln?

Damit verändert sich auch die Rolle einer Town Hall. Sie ist nicht länger nur ein Live-Event mit anschließender Aufzeichnung. Sie kann zum Ausgangspunkt eines ganzen Content Lifecycles werden.

Von einem Live-Event zu einem Content-Motor

Screenshot eines Live-Townhalls mit Moderatorin Susanne Müller und Geschäftsführer Martin Schneider auf der Bühne, darunter eine Video-Timeline mit hervorgehobenen Schlüsselmomenten wie einer Q&A-Sequenz und einer Strategie-Folie.

Der klassische Ablauf einer Town Hall ist linear:

Planen → streamen → Aufzeichnung veröffentlichen → fertig.

Mit KI kann daraus ein deutlich größerer Kreislauf entstehen:

Planen → streamen → verstehen → aufbereiten → anpassen → verteilen → auffindbar machen → weiterverwenden.

Der entscheidende Unterschied: Kommunikationsteams müssen nicht für jeden Kanal und jede Zielgruppe wieder bei null anfangen. Der Livestream wird zur zentralen Content-Quelle.

Aus einem strategischen Update entsteht ein kurzer Video-Clip für das Intranet. Aus dem Q&A wird ein FAQ. Aus der gesamten Veranstaltung entsteht eine Zusammenfassung für alle, die nicht live teilnehmen konnten. Die wichtigsten Aussagen werden für Führungskräfte aufbereitet. Untertitel und Übersetzungen machen Inhalte für weitere Zielgruppen zugänglich. Und relevante Informationen bleiben über eine intelligente Videosuche auch Monate später auffindbar.

So lässt sich die Wirkung einer einzigen Town Hall vervielfachen, ohne den Produktionsaufwand im gleichen Verhältnis zu erhöhen.

Wie weit das gehen kann, zeigt ein konkretes Beispiel: Aus einer einzigen Town Hall können problemlos 20 oder mehr Kommunikationsinhalte entstehen.

So werden aus einer Town Hall 20 Kommunikationsinhalte

Eine Town Hall liefert dafür besonders gutes Ausgangsmaterial, weil viele relevante Themen bereits an einem Ort zusammenkommen. Statt die gesamte Veranstaltung anschließend nur als einstündige Aufzeichnung bereitzustellen, kann KI dabei helfen, einzelne Themen, Aussagen und Momente zu identifizieren und für unterschiedliche Kommunikationszwecke aufzubereiten.

Was daraus entsteht, hängt natürlich von den Inhalten der jeweiligen Town Hall ab. Die folgenden 20 Beispiele zeigen jedoch, wie vielfältig sich ein einziges Event weiterverwenden lässt.

Aus einem langen Livestream werden kurze, relevante Videoformate

Nicht jede:r Mitarbeitende hat Zeit, eine 60-minütige Aufzeichnung anzusehen. Gleichzeitig sind oft nur einzelne Teile einer Town Hall für bestimmte Zielgruppen relevant. Statt immer wieder auf das vollständige Video zu verweisen, können Kommunikationsteams deshalb gezielt die Momente herauslösen, die auch für sich allein einen Mehrwert bieten.

  1. On-Demand-Aufzeichnung: Die vollständige Town Hall bleibt für alle verfügbar, die nicht live teilnehmen konnten oder bestimmte Inhalte später noch einmal ansehen möchten.
  2. Leadership-Highlight: Die wichtigste Botschaft des CEO oder Managements wird als eigenständiger Clip bereitgestellt.
  3. Strategisches Update: Zentrale Aussagen zu Strategie, Geschäftsentwicklung oder zukünftigen Prioritäten werden kompakt zusammengefasst.
  4. Projekt- oder Initiativen-Clip: Einzelne Projekte, Veränderungen oder neue Initiativen werden aus der Town Hall herausgelöst und für die jeweils relevanten Zielgruppen verfügbar gemacht.
  5. Q&A-Highlight: Besonders wichtige oder häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten werden als separate Videos veröffentlicht.
  6. Top 3 Takeaways: Die wichtigsten Erkenntnisse der Veranstaltung werden in einem kurzen Recap-Video zusammengefasst.
  7. Short Clips: Kurze Ausschnitte lassen sich über das Intranet, interne Social Channels oder weitere Touchpoints verteilen und führen Mitarbeitende gezielt zu relevanten Themen.

KI kann dabei einen großen Teil der bisher manuellen Vorarbeit unterstützen: Sie kann Transkripte erstellen, Themen und Sprecher erkennen, Kapitel strukturieren oder relevante Sequenzen innerhalb langer Aufzeichnungen schneller auffindbar machen. Das Kommunikationsteam entscheidet weiterhin, welche Aussagen wichtig sind und veröffentlicht werden sollen – muss dafür aber nicht mehr jede Minute Videomaterial manuell durchsuchen.

Aus gesprochenen Inhalten wird Text-Content

Das Potenzial einer Town Hall geht jedoch weit über Video hinaus. Viele der dort vermittelten Informationen eignen sich ebenso für schriftliche Kommunikationsformate. Das macht die Inhalte nicht nur über weitere Kanäle nutzbar, sondern erreicht auch Mitarbeitende, die Informationen lieber lesen oder gerade keine Zeit für ein Video haben.

  1. Town-Hall-Zusammenfassung: Die wichtigsten Themen, Entscheidungen und Aussagen werden in einem kompakten Recap gebündelt.
  2. Executive Summary: Führungskräfte erhalten eine kurze Übersicht über strategische Aussagen, Entscheidungen und relevante nächste Schritte.
  3. Die wichtigsten Takeaways als Artikel: Die zentralen Erkenntnisse werden als leicht konsumierbarer Beitrag für Intranet oder Employee App aufbereitet.
  4. Q&A-Zusammenfassung: Fragen und Antworten aus der Veranstaltung werden strukturiert dokumentiert und bleiben damit auch nach dem Event zugänglich.
  5. Intranet-Beitrag: Aus den zentralen Themen der Town Hall entsteht ein redaktioneller Artikel, der wichtige Botschaften vertieft und zu relevanten Videos oder weiteren Informationen verlinkt.
  6. Follow-up-E-Mail: Mitarbeitende erhalten nach der Town Hall eine kompakte Zusammenfassung mit den wichtigsten Botschaften, nächsten Schritten und weiterführenden Inhalten.
  7. Newsletter-Content: Einzelne Themen oder Highlights können in bestehende interne Newsletter übernommen und dort über einen längeren Zeitraum erneut ausgespielt werden.

Für Corp-Comms-Teams bedeutet das vor allem: Dieselben Informationen müssen nicht für jedes Format erneut zusammengesucht und von Grund auf formuliert werden. Die Town Hall bildet die gemeinsame inhaltliche Basis, während KI dabei unterstützt, daraus erste Versionen für unterschiedliche Formate zu entwickeln. Redaktionelle Kontrolle bleibt dabei entscheidend, insbesondere bei strategischen Aussagen, sensiblen Informationen oder Botschaften des Leadership-Teams.

Derselbe Content wird für unterschiedliche Zielgruppen und Kanäle relevant

Content Repurposing bedeutet allerdings nicht, dieselbe Botschaft einfach möglichst oft zu veröffentlichen. Gute Unternehmenskommunikation berücksichtigt, wer eine Information benötigt, in welchem Kontext sie relevant ist und über welchen Kanal sie die Zielgruppe am besten erreicht. Auch dabei kann die Town Hall als gemeinsame Content-Basis dienen.

  1. Leadership Briefing: Führungskräfte erhalten die Informationen, die sie für ihre Teams benötigen – inklusive relevanter Entscheidungen, Talking Points und nächster Schritte.
  2. Recap für Nicht-Teilnehmende: Wer die Town Hall verpasst hat, bekommt eine kompakte Version mit den wichtigsten Aussagen und direkten Verweisen auf relevante Videosequenzen.
  3. LinkedIn-Content: Aussagen oder Themen, die auch für externe Stakeholder relevant sind, können für die externe Unternehmenskommunikation aufbereitet werden.
  4. Talking Points für Manager:innen: Zentrale Botschaften werden so zusammengefasst, dass Führungskräfte sie anschließend konsistent in ihre Teams tragen können.
  5. FAQ für Mitarbeitende: Wiederkehrende oder besonders relevante Fragen aus der Town Hall werden gesammelt, strukturiert beantwortet und dauerhaft verfügbar gemacht.
  6. Durchsuchbare Wissensquelle: Die Town Hall wird Teil des langfristig nutzbaren Unternehmenswissens. Mitarbeitende können gezielt nach Themen, Projekten oder Aussagen suchen, statt relevante Informationen Monate später in langen Aufzeichnungen suchen zu müssen.

Gerade der letzte Punkt zeigt, dass es um mehr geht als klassisches Content Repurposing. Eine Town Hall produziert nicht einfach 20 zusätzliche Content Pieces. Die darin enthaltenen Informationen werden strukturiert, für unterschiedliche Zielgruppen nutzbar gemacht und bleiben langfristig auffindbar. So wird aus einem einmaligen Event eine Content-Quelle, aus der Corp Comms weit über den eigentlichen Livestream hinaus schöpfen kann.

Der vielleicht spannendste Einsatz von KI im Enterprise Video ist deshalb nicht die Generierung von immer mehr neuem Content. Es geht darum, den Wert des Contents zu vervielfachen, den Unternehmen bereits mit großem Aufwand produzieren.

Für Corp Comms verschiebt sich damit die Aufgabe: Statt jede Aufzeichnung von Grund auf zu sichten und für einzelne Kanäle neu aufzubereiten, kann das Team stärker kuratieren, bewerten und steuern. Welche Botschaften sollen weitergetragen werden? Für wen sind sie relevant? Und in welchem Format entfalten sie die größte Wirkung?

Damit das skalierbar funktioniert, braucht KI allerdings eine verlässliche Grundlage. Und die entsteht bereits beim Livestream.

Warum der Content Lifecycle schon beim Livestream beginnt

Kreisdiagramm mit fünf verbundenen Icons – Livestream, Videoclips, KI, Newsletter/E-Mail und mehrere Endgeräte – das einen fortlaufenden Content-Lifecycle vom Live-Event bis zur Distribution und zurück darstellt.

Wer aus einer Town Hall langfristig mehr machen möchte, sollte nicht erst nach dem Event über die weitere Nutzung nachdenken. Denn die Grundlage für alle weiteren Schritte ist hochwertiges, zuverlässig verfügbares Ausgangsmaterial.

Gute Bild- und insbesondere Audioqualität sind nicht nur für das Live-Erlebnis entscheidend, sondern auch für Transkription, Untertitel, Übersetzungen und die spätere KI-gestützte Verarbeitung. Gleichzeitig muss die Aufzeichnung nach dem Event zentral verfügbar sein und sich sicher in die bestehende Video- und Kommunikationsinfrastruktur des Unternehmens integrieren lassen.

Gerade bei Enterprise Town Halls kommen weitere Anforderungen hinzu. Hunderte oder Tausende Mitarbeitende sollen standortübergreifend zuverlässig erreicht werden, Zugriffsrechte müssen berücksichtigt und sensible Inhalte geschützt werden. Untertitel und Übersetzungen können für internationale Belegschaften notwendig sein, während Analytics Aufschluss darüber geben, welche Zielgruppen tatsächlich erreicht wurden und wie die Inhalte genutzt werden.

Livestreaming und KI stehen damit nicht an zwei unterschiedlichen Enden des Kommunikationsprozesses. Sie sind Teile desselben Content Lifecycles: Der Livestream erzeugt die zentrale Content-Quelle, die Video-Infrastruktur macht sie sicher und dauerhaft verfügbar und KI hilft dabei, die darin enthaltenen Informationen anschließend zu erschließen und weiterzuverwenden.

Für Corp Comms entsteht daraus eine neue Perspektive auf Live-Kommunikation. Der Erfolg einer Town Hall bemisst sich nicht mehr nur daran, wie viele Mitarbeitende zum Zeitpunkt der Übertragung zugeschaltet waren. Ebenso entscheidend ist, wie gut sich ihre Inhalte danach weiter nutzen, verteilen und langfristig zugänglich machen lassen.

Aus Content Repurposing wird Content Orchestration

20 Kommunikationsinhalte aus einer Town Hall zu erstellen, klingt zunächst nach klassischem Content Repurposing. Doch das eigentliche Potenzial von KI geht weiter. Denn wenn für jeden neuen Inhalt weiterhin ein einzelner Prompt geschrieben, ein Tool geöffnet und das Ergebnis manuell in den nächsten Prozessschritt übertragen werden muss, bleibt auch KI-gestützte Kommunikation kleinteilig.

Die spannendere Entwicklung beginnt dort, wo diese einzelnen Aufgaben zu zusammenhängenden Workflows werden. Nach einer Town Hall könnte die Aufzeichnung automatisch bereitstehen und transkribiert werden. KI erkennt zentrale Themen, Aussagen und Fragen, schlägt relevante Highlights vor und erstellt daraus erste Entwürfe für unterschiedliche Formate und Zielgruppen. Corp Comms prüft, priorisiert und gibt die Inhalte frei, bevor sie über die passenden Kanäle ausgespielt werden.

Aus vielen manuellen Einzelschritten entsteht so ein orchestrierter Kommunikationsprozess. Dabei geht es nicht darum, die Kontrolle an KI abzugeben. Im Gegenteil: Je mehr Aufgaben automatisiert werden können, desto wichtiger wird die Rolle von Corp Comms als steuernde Instanz. Das Team definiert Botschaften, Zielgruppen, Regeln und Freigaben und entscheidet, was tatsächlich veröffentlicht wird. KI übernimmt vor allem die Arbeit dazwischen.

Perspektivisch können AI Agents diese Entwicklung noch einen Schritt weiterführen. Statt lediglich auf einzelne Prompts zu reagieren, können sie definierte Aufgaben innerhalb eines Kommunikationsworkflows selbstständig ausführen, Informationen zwischen verschiedenen Schritten weitergeben und auf festgelegte Ziele hinarbeiten. Aus einem KI-Assistenten, der eine Town Hall zusammenfasst, wird so ein System, das den gesamten Content Lifecycle unterstützt.

Für Corporate Communications ist das ein wichtiger Unterschied. Der Effizienzgewinn entsteht nicht allein dadurch, dass ein Text schneller geschrieben oder ein Video schneller transkribiert wird. Er entsteht dann, wenn sich ein wiederkehrender Prozess als Ganzes verändert – vom Livestream über die Aufbereitung bis zur Distribution und langfristigen Nutzung der Inhalte.

Was Corp Comms dadurch gewinnt

Lupe hebt ein Video-Thumbnail eines Mannes in einem Videocall aus einer Reihe von Stockfotos hervor und symbolisiert, wie KI einen relevanten Clip in einem großen Archiv auffindbar macht.

Der offensichtlichste Vorteil ist Zeit. Wenn weniger Ressourcen in das Sichten langer Aufzeichnungen, das Heraussuchen relevanter Passagen und die wiederholte Aufbereitung derselben Informationen fließen, bleibt mehr Raum für die Aufgaben, bei denen kommunikative Expertise tatsächlich entscheidend ist: Botschaften schärfen, Zielgruppen verstehen, Kommunikation planen und Wirkung bewerten.

Gleichzeitig steigt die Reichweite der Inhalte. Eine Town Hall erreicht nicht mehr nur diejenigen, die zum Zeitpunkt des Livestreams teilnehmen oder später die vollständige Aufzeichnung ansehen. Ihre wichtigsten Botschaften können über verschiedene Formate, Kanäle und Zeitpunkte hinweg immer wieder die richtigen Zielgruppen erreichen. Gerade in internationalen oder dezentralen Organisationen lässt sich Kommunikation dadurch flexibler an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen.

Auch die Investition in den ursprünglichen Content zahlt sich stärker aus. Wenn Unternehmen bereits Zeit, Budget und Ressourcen in hochwertige Town Halls investieren, liegt es nahe, die dabei entstehenden Inhalte möglichst umfassend zu nutzen. Aus einer Stunde Live-Kommunikation entsteht nicht nur eine Aufzeichnung, sondern eine Content-Basis, die über Wochen weiterarbeiten kann.

Und schließlich bleibt relevantes Wissen länger verfügbar. Strategische Aussagen, Antworten des Managements oder Informationen zu wichtigen Initiativen verschwinden nicht in langen Videoarchiven, sondern können strukturiert, auffindbar und in neuen Kontexten erneut nutzbar gemacht werden. Damit verbessert KI nicht nur die Effizienz von Corp Comms, sondern kann auch dazu beitragen, dass Unternehmenskommunikation nachhaltiger wirkt.

Die Town Hall endet nicht mit dem Livestream

Eine Town Hall bleibt ein besonderer Moment der Unternehmenskommunikation: Führungskräfte sprechen direkt zu Mitarbeitenden, wichtige Themen bekommen Aufmerksamkeit und die gesamte Organisation kommt für einen Moment zusammen. Doch ihr Wert muss nicht nach 60 Minuten enden.

Mit der richtigen Video-Infrastruktur und KI kann aus diesem einen Moment Kommunikation für viele weitere Kanäle, Zielgruppen und Anlässe entstehen. Corp Comms kann vorhandene Inhalte intelligenter nutzen, statt für jeden Touchpoint wieder von vorne anzufangen.

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Im Zuge unserer Employer Branding-Maßnahmen setzen wir den vollen Fokus auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppen. Die reibungslose Zusammenarbeit mit movingimage hat uns ermöglicht, neue Wege für die Charité zu gehen. In kürzester Zeit haben wir zusammen ein digitales Event auf die Beine gestellt. Was für eine Leistung!
Susanne Nitzsche, Leiterin Employer Branding & HR Digitalisierung bei der Charité
Susanne Nitzsche
Leiterin Employer Branding & HR Digitalisierung
Logo der Charité
Ich merke immer sehr schnell in der Zusammenarbeit mit Dienstleistern, ob eine Passung vorhanden ist. Und wenn ich nach 1-2 Veranstaltungen das Gefühl habe, diese Dienstleister werden zu "Friends", weiß ich, wir stimmen überein und das funktioniert miteinander. Und das Gefühl haben wir mit movingimage.
Karl Turner, Inhaber & Strategischer Berater bei turner & friends
Karl Turner
Inhaber & Strategischer Berater
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movingimage ist durch die stetige Weiterentwicklung ihrer Produkte auch immer wieder Impulsgeber, um neue Funktionen zu nutzen und bestimmte Themen weiterzudenken. Und das ist für uns eine unheimliche Bereicherung.
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