Die versteckten Kosten schlechter Video-Infrastruktur in großen Unternehmen

Ihr Erfolg mit Video

Die versteckten Kosten schlechter Video-Infrastruktur in großen Unternehmen
Livestreams für die Vorstandskommunikation, globale Townhalls, Change-Updates, Schulungsvideos oder ESG-Botschaften. Video ist heute einer der wichtigsten Kanäle der Unternehmenskommunikation. Und trotzdem wird seine Infrastruktur in vielen Organisationen noch immer wie ein Nebenprojekt behandelt: historisch gewachsen, dezentral organisiert, verteilt auf verschiedene Tools und Verantwortlichkeiten.
Die Folge? Nicht nur höhere Lizenzkosten.
Sondern:
- ineffiziente Prozesse
- doppelte Arbeit
- fragmentierte Daten
- Shadow IT
- fehlende strategische Steuerung
Die größten Kosten schlechter Video-Infrastruktur tauchen in keinem Budgetreport auf. Sie entstehen in verlorener Zeit, in internen Reibungsverlusten und in verpassten strategischen Chancen. Gerade in großen Organisationen mit komplexen Kommunikationsstrukturen wird das schnell zum strukturellen Problem.
Video ist heute kein Einzelprojekt mehr, sondern ein strategischer Kommunikationskanal. Ob dieser effizient skalierbar ist oder in operativer Komplexität stecken bleibt, entscheidet die zugrunde liegende Infrastruktur.
In diesem Artikel analysieren wir:
- welche sichtbaren und unsichtbaren Kosten durch fragmentierte Video-Strukturen entstehen
- warum Silos und Shadow IT die Effizienz massiv beeinträchtigen und
- woran Sie erkennen, ob Ihre Video-Infrastruktur strategisch zukunftsfähig ist
Denn am Ende geht es nicht um Tools. Es geht um Architektur.
1. Warum wir über Kosten sprechen müssen
In vielen Unternehmen wird über Videokommunikation primär unter kreativen oder technischen Gesichtspunkten gesprochen: Produktionsqualität, Reichweite, Formatvielfalt, Streaming-Stabilität. Selten jedoch wird die zugrunde liegende Infrastruktur als wirtschaftlicher Faktor betrachtet. Dabei ist genau sie entscheidend für Effizienz und ROI.
Denn die Kosten von Videokommunikation entstehen nicht nur durch:
- Produktionsaufwand
- externe Dienstleister
- Lizenzen für einzelne Tools
Sie entstehen vor allem durch strukturelle Ineffizienz.
In großen Organisationen mit mehreren Standorten, Abteilungen und Verantwortlichkeiten summieren sich kleine Reibungsverluste schnell zu einem signifikanten Kostenfaktor. Ein zusätzlicher Abstimmungstermin hier, ein doppelter Upload dort, eine manuelle Nachbearbeitung, die eigentlich automatisiert sein könnte.
Das Problem: Diese Kosten sind selten als Videokosten sichtbar. Sie verstecken sich in Zeit, Abstimmung und operativem Aufwand.
Sie verteilen sich auf:
- Personalkosten
- Zeitaufwand
- Verzögerungen in der internen Kommunikation
- Sicherheits- und Compliance-Risiken
Und genau deshalb bleiben sie oft unentdeckt. Aus betriebswirtschaftlicher Perspektive gilt jedoch: Jede nicht standardisierte, nicht skalierbare Infrastruktur erzeugt operative Mehrkosten.
Für Corporate Communications bedeutet das konkret: Wenn Livestreams, Townhalls oder interne Videoformate jedes Mal neu organisiert werden müssen, liegt das Problem selten am Format selbst, sondern an der fehlenden strukturellen Grundlage.
Video ist ein wiederkehrender, strategischer Kommunikationskanal und braucht entsprechend belastbare Strukturen. Solange Video jedoch auf gewachsenen Tool-Landschaften, individuellen Workarounds und dezentralen Verantwortlichkeiten basiert, entstehen Kosten, die sich mit zunehmender Nutzung exponentiell verstärken.
Bevor wir also über Konsolidierung oder Plattformstrategien sprechen, müssen wir eine grundlegende Frage stellen: Welche strukturellen Kosten verursacht Ihre aktuelle Video-Infrastruktur und wer trägt sie tatsächlich?
2. Was bedeutet „schlechte Video-Infrastruktur“ konkret?
Der Begriff „Video-Infrastruktur“ wird häufig mit einzelnen Tools oder Plattformen gleichgesetzt. Doch Infrastruktur ist mehr als Software.
Video-Infrastruktur beschreibt die Gesamtheit aller technischen, organisatorischen und prozessualen Rahmenbedingungen, die Videokommunikation im Unternehmen ermöglichen.
Dazu gehören unter anderem:
- die eingesetzten Streaming- und Hosting-Lösungen
- Rechte- und Rollenmodelle
- Governance-Strukturen
- Workflows für Produktion, Veröffentlichung und Archivierung
- Analytics und Reporting
- Integrationen in bestehende Systeme
Eine schlechte Video-Infrastruktur liegt nicht zwingend dann vor, wenn einzelne Tools unzureichend sind. Sie entsteht vor allem dann, wenn diese Elemente nicht miteinander verzahnt sind.
Typische Merkmale einer fragmentierten Struktur sind:
- mehrere parallel genutzte Videotools in unterschiedlichen Abteilungen
- keine zentrale Verantwortung oder klare Ownership
- manuelle, nicht standardisierte Prozesse
- fehlende Transparenz über Nutzung und Performance
- unterschiedliche Sicherheits- und Compliance-Standards
Das Resultat ist keine strategische Infrastruktur, sondern eine gewachsene Toolsammlung. Und genau hier beginnt das Problem.
Eine Toolsammlung kann einzelne Anforderungen erfüllen. Eine Infrastruktur hingegen muss skalierbar, steuerbar und unternehmensweit konsistent sein.
Für Corporate Communications bedeutet das: Wenn jede Abteilung ihre eigenen Lösungen nutzt, eigene Prozesse definiert und eigene Kennzahlen erhebt, entsteht keine gemeinsame Kommunikationsarchitektur. Es entsteht Komplexität. Diese Komplexität ist der Nährboden für Effizienzverluste, Silos und Shadow IT, also genau jene Faktoren, die wir im weiteren Verlauf analysieren werden.
Zusammengefasst: Schlechte Video-Infrastruktur ist keine Frage einzelner Funktionen. Sie ist eine strukturelle Schwäche im Zusammenspiel von Technologie, Prozessen und Verantwortung.
Im nächsten Schritt betrachten wir, welche dieser strukturellen Schwächen zunächst sichtbar werden und welche Kosten sich bereits direkt quantifizieren lassen.
3. Sichtbare Kosten: Was Unternehmen bereits messen können
Ein Teil der Kosten schlechter Video-Infrastruktur ist offensichtlich. Diese Ausgaben erscheinen in Budgets, Verträgen und Rechnungen. Sie sind messbar, aber häufig nicht als strukturelles Problem erkannt.
3.1 Lizenz- und Tool-Kosten
In vielen großen Unternehmen existieren parallel:
- eine Webinar-Lösung für Marketing
- eine Streaming-Plattform für interne Events
- ein separates Video-Hosting-Tool
- zusätzliche Collaboration- oder Upload-Tools
- punktuelle externe Dienstleister für spezielle Formate
Was zunächst flexibel wirkt, führt schnell zu einer unübersichtlichen Lizenzlandschaft.
Oft wissen Organisationen nicht exakt:
- wie viele Videotools tatsächlich im Einsatz sind
- welche Abteilungen eigenständig Lizenzen beschafft haben
- welche Funktionen sich überschneiden
Die Folge sind doppelte Kosten und ineffiziente Vertragsstrukturen. Doch selbst wenn einzelne Tools isoliert betrachtet wirtschaftlich erscheinen, entsteht durch Parallelbetrieb eine strukturelle Verteuerung.
3.2 Operative Zusatzkosten durch manuelle Prozesse
Neben Lizenzgebühren entstehen direkte operative Mehrkosten.
Typische Beispiele:
- Mehrfach-Uploads desselben Videos in verschiedene Systeme
- Manuelle Anpassung von Metadaten
- Separate Freigabeprozesse pro Plattform
- Individuelle Event-Setups ohne wiederverwendbare Templates
- Manuelle Nachbearbeitung und Distribution von Livestreams
Jeder dieser Schritte kostet Zeit. Und Zeit ist ein Budgetfaktor. In großen Organisationen mit regelmäßigen Townhalls, Führungskräfte-Updates oder globalen Livestream-Formaten summieren sich diese manuellen Aufwände erheblich. Was als einzelner Arbeitsschritt marginal wirkt, wird bei wiederkehrender Nutzung zu einem dauerhaften Effizienzverlust.
3.3 Externe Abhängigkeiten
Fehlende Standardisierung führt häufig dazu, dass wiederkehrende Aufgaben extern vergeben werden:
- Event-Setup
- Streaming-Management
- Postproduktion
- Plattform-Administration
Nicht, weil interne Kompetenz fehlt, sondern weil keine skalierbare Struktur vorhanden ist. Diese Abhängigkeit erhöht nicht nur Kosten, sondern reduziert auch Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit.
Bis hierhin sprechen wir über Kosten, die sich zumindest teilweise quantifizieren lassen, doch diese sichtbaren Aufwände sind nur ein Teil der Realität. Die deutlich größeren Auswirkungen entstehen dort, wo Effizienz verloren geht, Verantwortlichkeiten verschwimmen und organisatorische Silos wachsen. Genau hier beginnen die unsichtbaren Kosten und genau hier wird Video-Infrastruktur zu einer strategischen Frage.
4. Unsichtbare Kosten: Wo schlechte Video-Infrastruktur wirklich teuer wird
Die größten wirtschaftlichen Auswirkungen fragmentierter Video-Strukturen tauchen in keiner Lizenzübersicht auf. Sie entstehen im Arbeitsalltag, in Abstimmungen, manuellen Workarounds und fehlender Transparenz. Gerade für Corporate Communications sind diese strukturellen Reibungsverluste besonders kritisch, weil Video heute ein wiederkehrender, strategischer Kanal ist.
4.1 Effizienzverlust: Wenn Prozesse Zeit statt Wirkung produzieren
In vielen Unternehmen wird jeder Livestream organisatorisch neu gedacht.
- neues Event-Setup
- individuelle Landingpage
- separate Einladungstools
- manuelle Teilnehmerverwaltung
- individuelle Nachbearbeitung und Distribution
Was fehlt, sind standardisierte Workflows und wiederverwendbare Strukturen. Das führt dazu, dass Teams einen erheblichen Teil ihrer Zeit nicht in strategische Inhalte investieren, sondern in operative Koordination.
Ein typisches Szenario:
Ein globaler Townhall-Livestream
→ mehrere beteiligte Abteilungen
→ unterschiedliche Tools
→ zahlreiche Abstimmungsschleifen
→ manuelle Nachbearbeitung
→ separate Veröffentlichung in weiteren Systemen
Jeder einzelne Schritt ist nachvollziehbar. In Summe entsteht jedoch ein struktureller Effizienzverlust. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht gilt: Nicht standardisierte Prozesse erhöhen mit jeder Wiederholung die Kosten pro Format. Für Corporate Communications bedeutet das: Statt Skaleneffekte zu erzeugen, wird jede Wiederholung erneut zum Einzelprojekt.
Livestreams für die Vorstandskommunikation, globale Townhalls, Change-Updates, Schulungsvideos oder ESG-Botschaften. Video ist heute einer der wichtigsten Kanäle der Unternehmenskommunikation. Und trotzdem wird seine Infrastruktur in vielen Organisationen noch immer wie ein Nebenprojekt behandelt: historisch gewachsen, dezentral organisiert, verteilt auf verschiedene Tools und Verantwortlichkeiten.
Die Folge? Nicht nur höhere Lizenzkosten.
Sondern:
- ineffiziente Prozesse
- doppelte Arbeit
- fragmentierte Daten
- Shadow IT
- fehlende strategische Steuerung
Die größten Kosten schlechter Video-Infrastruktur tauchen in keinem Budgetreport auf. Sie entstehen in verlorener Zeit, in internen Reibungsverlusten und in verpassten strategischen Chancen. Gerade in großen Organisationen mit komplexen Kommunikationsstrukturen wird das schnell zum strukturellen Problem.
Video ist heute kein Einzelprojekt mehr, sondern ein strategischer Kommunikationskanal. Ob dieser effizient skalierbar ist oder in operativer Komplexität stecken bleibt, entscheidet die zugrunde liegende Infrastruktur.
In diesem Artikel analysieren wir:
- welche sichtbaren und unsichtbaren Kosten durch fragmentierte Video-Strukturen entstehen
- warum Silos und Shadow IT die Effizienz massiv beeinträchtigen und
- woran Sie erkennen, ob Ihre Video-Infrastruktur strategisch zukunftsfähig ist
Denn am Ende geht es nicht um Tools. Es geht um Architektur.
1. Warum wir über Kosten sprechen müssen
In vielen Unternehmen wird über Videokommunikation primär unter kreativen oder technischen Gesichtspunkten gesprochen: Produktionsqualität, Reichweite, Formatvielfalt, Streaming-Stabilität. Selten jedoch wird die zugrunde liegende Infrastruktur als wirtschaftlicher Faktor betrachtet. Dabei ist genau sie entscheidend für Effizienz und ROI.
Denn die Kosten von Videokommunikation entstehen nicht nur durch:
- Produktionsaufwand
- externe Dienstleister
- Lizenzen für einzelne Tools
Sie entstehen vor allem durch strukturelle Ineffizienz.
In großen Organisationen mit mehreren Standorten, Abteilungen und Verantwortlichkeiten summieren sich kleine Reibungsverluste schnell zu einem signifikanten Kostenfaktor. Ein zusätzlicher Abstimmungstermin hier, ein doppelter Upload dort, eine manuelle Nachbearbeitung, die eigentlich automatisiert sein könnte.
Das Problem: Diese Kosten sind selten als Videokosten sichtbar. Sie verstecken sich in Zeit, Abstimmung und operativem Aufwand.
Sie verteilen sich auf:
- Personalkosten
- Zeitaufwand
- Verzögerungen in der internen Kommunikation
- Sicherheits- und Compliance-Risiken
Und genau deshalb bleiben sie oft unentdeckt. Aus betriebswirtschaftlicher Perspektive gilt jedoch: Jede nicht standardisierte, nicht skalierbare Infrastruktur erzeugt operative Mehrkosten.
Für Corporate Communications bedeutet das konkret: Wenn Livestreams, Townhalls oder interne Videoformate jedes Mal neu organisiert werden müssen, liegt das Problem selten am Format selbst, sondern an der fehlenden strukturellen Grundlage.
Video ist ein wiederkehrender, strategischer Kommunikationskanal und braucht entsprechend belastbare Strukturen. Solange Video jedoch auf gewachsenen Tool-Landschaften, individuellen Workarounds und dezentralen Verantwortlichkeiten basiert, entstehen Kosten, die sich mit zunehmender Nutzung exponentiell verstärken.
Bevor wir also über Konsolidierung oder Plattformstrategien sprechen, müssen wir eine grundlegende Frage stellen: Welche strukturellen Kosten verursacht Ihre aktuelle Video-Infrastruktur und wer trägt sie tatsächlich?
2. Was bedeutet „schlechte Video-Infrastruktur“ konkret?
Der Begriff „Video-Infrastruktur“ wird häufig mit einzelnen Tools oder Plattformen gleichgesetzt. Doch Infrastruktur ist mehr als Software.
Video-Infrastruktur beschreibt die Gesamtheit aller technischen, organisatorischen und prozessualen Rahmenbedingungen, die Videokommunikation im Unternehmen ermöglichen.
Dazu gehören unter anderem:
- die eingesetzten Streaming- und Hosting-Lösungen
- Rechte- und Rollenmodelle
- Governance-Strukturen
- Workflows für Produktion, Veröffentlichung und Archivierung
- Analytics und Reporting
- Integrationen in bestehende Systeme
Eine schlechte Video-Infrastruktur liegt nicht zwingend dann vor, wenn einzelne Tools unzureichend sind. Sie entsteht vor allem dann, wenn diese Elemente nicht miteinander verzahnt sind.
Typische Merkmale einer fragmentierten Struktur sind:
- mehrere parallel genutzte Videotools in unterschiedlichen Abteilungen
- keine zentrale Verantwortung oder klare Ownership
- manuelle, nicht standardisierte Prozesse
- fehlende Transparenz über Nutzung und Performance
- unterschiedliche Sicherheits- und Compliance-Standards
Das Resultat ist keine strategische Infrastruktur, sondern eine gewachsene Toolsammlung. Und genau hier beginnt das Problem.
Eine Toolsammlung kann einzelne Anforderungen erfüllen. Eine Infrastruktur hingegen muss skalierbar, steuerbar und unternehmensweit konsistent sein.
Für Corporate Communications bedeutet das: Wenn jede Abteilung ihre eigenen Lösungen nutzt, eigene Prozesse definiert und eigene Kennzahlen erhebt, entsteht keine gemeinsame Kommunikationsarchitektur. Es entsteht Komplexität. Diese Komplexität ist der Nährboden für Effizienzverluste, Silos und Shadow IT, also genau jene Faktoren, die wir im weiteren Verlauf analysieren werden.
Zusammengefasst: Schlechte Video-Infrastruktur ist keine Frage einzelner Funktionen. Sie ist eine strukturelle Schwäche im Zusammenspiel von Technologie, Prozessen und Verantwortung.
Im nächsten Schritt betrachten wir, welche dieser strukturellen Schwächen zunächst sichtbar werden und welche Kosten sich bereits direkt quantifizieren lassen.
3. Sichtbare Kosten: Was Unternehmen bereits messen können
Ein Teil der Kosten schlechter Video-Infrastruktur ist offensichtlich. Diese Ausgaben erscheinen in Budgets, Verträgen und Rechnungen. Sie sind messbar, aber häufig nicht als strukturelles Problem erkannt.
3.1 Lizenz- und Tool-Kosten
In vielen großen Unternehmen existieren parallel:
- eine Webinar-Lösung für Marketing
- eine Streaming-Plattform für interne Events
- ein separates Video-Hosting-Tool
- zusätzliche Collaboration- oder Upload-Tools
- punktuelle externe Dienstleister für spezielle Formate
Was zunächst flexibel wirkt, führt schnell zu einer unübersichtlichen Lizenzlandschaft.
Oft wissen Organisationen nicht exakt:
- wie viele Videotools tatsächlich im Einsatz sind
- welche Abteilungen eigenständig Lizenzen beschafft haben
- welche Funktionen sich überschneiden
Die Folge sind doppelte Kosten und ineffiziente Vertragsstrukturen. Doch selbst wenn einzelne Tools isoliert betrachtet wirtschaftlich erscheinen, entsteht durch Parallelbetrieb eine strukturelle Verteuerung.
3.2 Operative Zusatzkosten durch manuelle Prozesse
Neben Lizenzgebühren entstehen direkte operative Mehrkosten.
Typische Beispiele:
- Mehrfach-Uploads desselben Videos in verschiedene Systeme
- Manuelle Anpassung von Metadaten
- Separate Freigabeprozesse pro Plattform
- Individuelle Event-Setups ohne wiederverwendbare Templates
- Manuelle Nachbearbeitung und Distribution von Livestreams
Jeder dieser Schritte kostet Zeit. Und Zeit ist ein Budgetfaktor. In großen Organisationen mit regelmäßigen Townhalls, Führungskräfte-Updates oder globalen Livestream-Formaten summieren sich diese manuellen Aufwände erheblich. Was als einzelner Arbeitsschritt marginal wirkt, wird bei wiederkehrender Nutzung zu einem dauerhaften Effizienzverlust.
3.3 Externe Abhängigkeiten
Fehlende Standardisierung führt häufig dazu, dass wiederkehrende Aufgaben extern vergeben werden:
- Event-Setup
- Streaming-Management
- Postproduktion
- Plattform-Administration
Nicht, weil interne Kompetenz fehlt, sondern weil keine skalierbare Struktur vorhanden ist. Diese Abhängigkeit erhöht nicht nur Kosten, sondern reduziert auch Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit.
Bis hierhin sprechen wir über Kosten, die sich zumindest teilweise quantifizieren lassen, doch diese sichtbaren Aufwände sind nur ein Teil der Realität. Die deutlich größeren Auswirkungen entstehen dort, wo Effizienz verloren geht, Verantwortlichkeiten verschwimmen und organisatorische Silos wachsen. Genau hier beginnen die unsichtbaren Kosten und genau hier wird Video-Infrastruktur zu einer strategischen Frage.
4. Unsichtbare Kosten: Wo schlechte Video-Infrastruktur wirklich teuer wird
Die größten wirtschaftlichen Auswirkungen fragmentierter Video-Strukturen tauchen in keiner Lizenzübersicht auf. Sie entstehen im Arbeitsalltag, in Abstimmungen, manuellen Workarounds und fehlender Transparenz. Gerade für Corporate Communications sind diese strukturellen Reibungsverluste besonders kritisch, weil Video heute ein wiederkehrender, strategischer Kanal ist.
4.1 Effizienzverlust: Wenn Prozesse Zeit statt Wirkung produzieren
In vielen Unternehmen wird jeder Livestream organisatorisch neu gedacht.
- neues Event-Setup
- individuelle Landingpage
- separate Einladungstools
- manuelle Teilnehmerverwaltung
- individuelle Nachbearbeitung und Distribution
Was fehlt, sind standardisierte Workflows und wiederverwendbare Strukturen. Das führt dazu, dass Teams einen erheblichen Teil ihrer Zeit nicht in strategische Inhalte investieren, sondern in operative Koordination.
Ein typisches Szenario:
Ein globaler Townhall-Livestream
→ mehrere beteiligte Abteilungen
→ unterschiedliche Tools
→ zahlreiche Abstimmungsschleifen
→ manuelle Nachbearbeitung
→ separate Veröffentlichung in weiteren Systemen
Jeder einzelne Schritt ist nachvollziehbar. In Summe entsteht jedoch ein struktureller Effizienzverlust. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht gilt: Nicht standardisierte Prozesse erhöhen mit jeder Wiederholung die Kosten pro Format. Für Corporate Communications bedeutet das: Statt Skaleneffekte zu erzeugen, wird jede Wiederholung erneut zum Einzelprojekt.


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