Nutzt du schon Videos oder verzichtest du auf gelungene Customer Experience?

Videokommunikation gehört zu den wichtigsten Elementen im modernen Marketing Mix. Ein emotionales Erlebnis zu schaffen und sich dadurch von der Masse abzuheben, ist in Zeiten des Verdrängungswettbewerbs unumgänglich. Die Anwendungsgebiete sind dabei vielfältig – ob live oder on demand. Und noch ist es nicht zu spät einzusteigen und von den rasant zunehmenden Videoformaten die richtigen für das eigene Unternehmen zu finden und sich zunutze zu machen.

In diesem Webinar wollen wir dir einen Überblick geben, wie du unternehmensweit Video-Content generieren, effizient verwalten und teilen kannst. Du erfährst auch, wie du die Performance messen und so die richtigen Schlüsse für weitere Optimierungen setzen kannst.

  • Erfahre, wie du Videos unternehmensweit ganz einfach verwalten kannst
  • Erfahre, wie Videos sinnvoll in der Customer Journey eingesetzt werden
  • Erhalte Einblicke, welche KPIs für deine Erfolgsmessung relevant sind

Der im Webinar erwähnte Corporate Video Summit hat bereits statt gefunden. Die Aufzeichnung hierzu findest du unter „Corporate Video Summit: Erlebe die Power von Video

Benedikt Wünscher, Senior Account Executive bei movingimage
Er ist für Akquise sowie die Betreuung von Enterprise Customers im DACH Markt zuständig. Er beschäftigt sich mit der Strategie- und Projektentwicklung von Videothemen im Enterprise Umfeld.

Paul Niklaus, Experte für Content Marketing und digitale Kundenakquise bei movingimage
Für ihn ist Video besonders heute der essentielle Treiber in innovativen Marketingkampagnen.

Transkript des Webinars

<Benni>

Hallo und herzlich Willkommen zu unserem Vortrag zum Thema Videokommunikation und Video management für eine gelungene Customer Experience.

<Benni>

Bevor wir direkt mit den Inhalten loslegen, dürfen wir uns kurz vorstellen, damit ihr wisst, mit wem ihr es eigentlich zu tun habt. Mein Name ist Benedikt Wünscher, ich bin Senior Account Executive und seit ca 1 Jahr bei movingimage. Neben der Akquise von Kunden bin ich auch für die Betreuung von Enterprise Customers im DACH Markt zuständig. Mir macht es viel Freude an der Strategie- und Projektentwicklung von Videothemen im Enterprise Umfeld zu arbeiten und Kunden lösungsorientiert und beratend zur Seite zu stehen.
Heute mit mir für euch da, ist Paul. Paul sag gerne ein paar Worte zu dir.

<Paul>

Hallo auch von mir. Mein Name ist Paul Niklaus, ich verantworte Content Marketing und die digitale Kundenakquise bei movingimage.

Ich arbeite nun schon einige Zeit mit Video im Marketing und sehe es als einen extrem wichtigen und auch immer wichtiger werdender Treiber für innovative Marketingkampagnen.

Mit meinen Kolleginnen und Kollegen hier bei movingimage arbeite ich regelmäßig an neuen Videprojekten und hoffe, heute ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern zu können.

<Paul>

Für dieses Webinar habe wir ein paar Einblicke geplant, wie eine ganzheitliche Videostrategie aussehen kann und wie Videos wirklich auch unternehmensweit berücksichtigt werden können.

Wir zeigen euch kreative Videoformate, die wir auch immer häufiger bei unseren Kundinnen und Kunden sehen und schauen uns im Detail an, wie ihr diese am effektivsten entlang der Customer Journey einsetzen könnt.

Eine schöne Entwicklung der letzten Jahre sind auch Live-Videoformate. Diese wollen wir euch natürlich auch nicht vorenthalten.

Eine Frage, die uns immer wieder erreicht, ist, wie man effiziente Video-Workflows gestalten kann. Wo und wie man Video hosten sollte, wie man Videos im Unternehmen verwaltet und auch wie Videos angereichert werden können.

Und das Thema Video Analytics nicht fehlen. Worauf solltet ihr achten, wenn ihr die Performance eurer Videos messt? Welche Metriken machen Sinn? Wir haben Antworten.

Und ganz zum Schluß ein paar Worte zu movingimage und wie wir die Videokommunikation für einige von Deutschlands größten Unternehmen vereinfachen.

<Paul>

Bevor wir gleich ins Thema einsteigen, haben wir zwei spannende Zahlen mitgebracht, die sehr gut zeigen, warum Videokommunikation in Unternehmen und vor allem im Marketing so unverzichtbar ist.

<Paul>

Los geht es mit einer großen Zahl:

Ein Video sagt mehr als 1,8 Millionen Worte.

Ich denke das ist eine sehr schöne Veranschaulichung und auch Erweiterung eines alten Sprichworts.

Wenn ein Bild mehr als 1000 Worte sagt und wir im Video mit 30 Bildern pro Sekunde arbeiten, dann bieten sich enorm viele Chancen, um selbst in einem 1-minütigen Video überzeugende Geschichten zu erzählen und wichtige Inhalte komprimiert und effizient zu vermitteln.

Ob mit Produktdemos, beim Wissensaustausch, Onboarding oder Support – Video bietet sehr viele praktische Möglichkeiten um eine persönliche Verbindung mit eurer Zielgruppe entlang der Customer Journey aufzubauen.

<Benni>

Sehr spannend ist zu sehen, dass in einer aktuellen Studie aus 2022 ganze 87 % von Marketern angaben, dass Videos ihnen einen positiven ROI verschaffen – der Wert lag in der Studie von 2015 noch bei 33 %. Also ein drittel jener, die damals schon Videos eingesetzt haben, konnten noch keinen direkt messbaren Output registrieren. Ganz anders sieht es heute aus – der überwiegende Teil von Videomarketern sieht positive Business-Effekte.
Das kann zum einen an einem besseren Verständnis und Einsatz von Videos liegen, aber auch kontinuierliche Optimierungsmaßnahmen, um immer passendere Videos für die einzelnen Zielgruppen und Anwendungsbereiche zu erstellen. Deswegen legen wir auch jedem Marketer nahe einen genauen Blick auf die Zahlen zu werfen und nicht einfach Videos zu produzieren ohne den Zielen dahinter. Oft hört man, dass Video teuer ist – das mag im Vergleich zu Text der Fall sein, aber die Kosten alleine in den Blick zu nehmen ist zu wenig, stellt euch die Frage, welches Ergebnis euch ein gut produziertes Video bringt im Vergleich zu anderen Medien und natürlich in Abhängigkeit davon, um welchen Use Case es sich handelt. Sieht man sich die Entwicklung insgesamt an, wird klar, dass Video ein immer stärker genutztes Medium ist, deren Vorteil sich in unterschiedlichen Unternehmensbereichen zeigt. Und genau das wollen wir uns im nächsten Schritt ansehen.

<Benni>

Um im Unternehmen neue Technologien einzusetzen macht es Sinn sich vom Silo-Denken zu verabschieden und zu sehen, wie man unternehmensweit Synergien schaffen kann. Unterschiedliche Abteilungen können ganz einfach vom Einsatz und der Effektivität von Video profitieren. Wir haben hier ein paar Punkte hervorgehoben, wie einzelne Abteilungen bis hin zum Management von Video profitieren können.
Denkt nur an die virtuellen Unternehmensveranstaltungen, die alle oder größtenteils virtuell durchgeführt werden – da können eine ganze Menge an Kosten eingespart werden, indem man auf Reisen verzichtet. Davon können ganz besonders international tätige Unternehmen profitieren. Wir haben beispielweise einen großen Automobilkonzern als unseren Kunden. Sie haben ihre jährliche Betriebsräteversammlung aufgrund von Corona erstmals virtuell durchgeführt und alle Stakeholder eingebunden.
Selbiges hat auch ein anderer globaler Kunde aus der Fertigungsindustrie geschafft und so deutlich mehr Kolleg:innen und Lieferanten zu einer virtuellen Messe zusammenbekommen, als es im physischen möglich gewesen wäre.
Im Bereich HR und der internen Kommunikation kann durch Video eine ganze andere Nähe geschaffen werden als mit statischen Inhalten. Bewegtbild ist auch ein Stück ungefiltert und es können Emotionen besser übertragen werden.
Und natürlich spielt Video im Vertrieb und Marketing schon lange eine große Rolle, um Aktionen auszulösen, aber auch für die Markenbildung.
Immer häufiger sieht man Videos mittlerweile im Bereich Customer Service. Stellt euch vor, dass statt einer Textanfrage einfach kurz ein Videochat durchgeführt wird – das schafft nicht nur Nähe und Kundenbindung, löst aber auch Kundenzufriedenheit aus. Und auch hier zeigt sich, dass gerade komplexe Inhalte mit Video einfach und schnell vermittelt werden können.
Digitale Kommunikation und auch Video-Kommunikation sind kein absolut neues Thema und werden teilweise schon recht lange durch die Unternehmen genutzt, wirklich zeitgemäße digitale Kommunikation über Unternehmensabteilungen hinweg – das ist aber noch lange kein gelebter Alltagzustand in vielen Unternehmen. Wir sehen aber, dass gerade Unternehmen, die zwischen den Abteilungen gut zusammenarbeiten und sich auch technologisch aufeinander abstimmen, erfolgreich agieren und sich schneller auch an verändernde Bedürfnisse anpassen können.
Sehr viele Unternehmen stehen da noch am Beginn das Thema breit aufzustellen und sich zu organisieren. Einer unserer Kunden…. (Beispiel Hansgrohe)
Sehen wir uns im nächsten Schritt die einzelnen Use Cases in der Customer Journey an. Paul, lass uns das mal ansehen.

<Paul>

Ja, danke Benny. Hier sehen wir noch sehr gut die einzelnen Schritte der Customer Journey im Überblick.

Von Awareness bis Support- und Kundenbindungsmaßnahmen lässt sich Video einfach und auch skalierbar unterstützend einsetzen.

Und das ist ein Punkt, den ich auch immer wieder entlang dieses Webinars betonen kann.

Natürlich eignet sich nicht jedes Format immer für jeden Schritt, ebenso wie auch die Platzierung der Videos große Auswirkungen auf deren Erfolg hat.

Dazu hören wir aber später noch mehr.

Wenn wir uns die Top of the funnel Schritte anschauen – das sind Awareness und Engagement – dann geht es sehr stark darum ein Verständnis für ein bestimmtes Thema zu erzeugen.

Für deine potenziellen Kundinnen oder Kunden steht also ein Problem im Raum für dessen Lösung erst mal Aufmerksamkeit geschaffen werden muss.

Hier lohnt es sich, auf Thought Leadership Content zu setzen und die Markenbekanntheit zu fördern.

Dein Ziel sollte es sein, deine Marke mit bestimmten Themen verknüpfen und dich so in den Köpfen deiner Zielgruppe zu verankern.

So wie Benni und ich das gerade in diesem Webinar machen.

How-to Videos sind auch ein schönes Format, um besonders in den anfänglichen Recherche Schritten sichtbar zu sein.

Oft ist es potenziellen Interessent:innen noch nicht klar, wonach sie ganz konkret suchen sollten.

Gerade wenn es also darum geht ein Problem greifbar zu machen, kann Video sehr viel anschaulicher sein, als ein Text.

Und da sind wir auch schon im Übergang zum Mid Funnel Content, wo es darauf ankommt, gezielt Lösungskompetenz zu zeigen.

Interessenten wissen in diesem Schritt schon um ihr Problem und wissen nun auch, wie eine Lösung aussehen kann.

Deine Aufgabe ist es also, eben deine Lösung zu positionieren und die potentiellen Kund:innen von der Evaluation bis hin zur Kaufentscheidung zu begleiten.

Je nach Produkt und Zielgruppe eignen sich hier Video Case Studies und auch tiefgehende Produktdemos sind besonders effektiv.

Wie ich anfangs schon sagte, hat neben diesen On Demand Formaten gerade in den letzten Monaten die Nutzung von Live-Inhalten extrem stark zugenommen.

Das bietet auch nochmals ganz andere Möglichkeiten, um eine großartige virtuelle Experience zu schaffen und damit zu überzeugen.

Ein eigenes Beispiel: Wir haben bei unserem letzten virtuellen Event einen Live Blick auf Social Media hinter die Kulissen geboten und gezeigt, wie unsere hauseigene Videoproduktion arbeitet und Regie führt.

Das hat für super Engagement gesorgt war eine Chance für uns, um uns und unserem Unternehmen ein authentisches Gesicht zu geben.

Zuletzt haben wir auch gemeinsam mit unserem Kunden der Union Investment ein schönes Testimonial Video gedreht, das wir bald auf unserer Website haben werden.

So ein kurzes Video hat natürlich auch immer einen ganz anderen Charakter als nur ein Zitat mit Bild zu verwenden.

Menschen wollen Menschen sehen. Sie wollen Menschen hören. Sie wollen VON Menschen hören.

Aber mehr dazu dann noch später.

Was ich auch immer wieder sehr gern empfehle, ist der Einsatz von Video im späteren Teil des Life-Cycle, also nach der wichtigen Conversion – nachdem der Kauf stattgefunden hat oder der Vertrag unterschrieben wurde.

Gerade im Bereich Customer Service und Onboarding ist Video ein Werkzeug, das super skaliert und viel Zeit und Geld sparen oder auch gewinnen kann.

Live Video Chats zum Beispiel schaffen hier eine persönliche Nähe und die Möglichkeit direkt mit einer Person interagieren, zu beraten, aber auch hier Up-selling oder Cross-Selling Potenziale zu identifizieren und zu ergreifen.

Insgesamt bieten sich also viele Möglichkeiten, um entlang der gesamten Customer Journey ein überzeugendes Erlebnis für Nutzerinnen und Nutzer, Kundinne und Kunden zu schaffen.

Ihr seht auch – Videokommunikation geht weit über Zoom und Teams Calls hinaus und der Einsatzbereich an den Touchpoints ist sehr vielfältig.

Unabhängig davon, welche Videos schlussendlich erstellt werden, werden wir auch immer oft gefragt, wie man den Videoprozess überhaupt planen bzw. auch starten sollte.

Ich denke ein guter Start ist es, sich schon von Anfang an die richtigen Ziele zu setzen.

Also was will ich mit dem Video erreichen – Geht es um Awareness? Geht es darum, zu verkaufen? Will ich inszenieren oder Anwendungswissen vermitteln?

Auch wichtig ist es, sich zu überlegen, wo die Videos schlussendlich zum Einsatz kommen und ob man später aus einem längeren Format nicht doch noch viele kleinere schneiden möchte.

Sobald diese grundsätzlichen Punkte einmal definiert sind, lassen sich die tatsächlichen Inhalte und Formate viel leichter ableiten.

Benni, du kannst uns zeigen, wie man so eine ganzheitliche Strategie auch auf der technischen Seite optimal umsetzen kann.

<Benni>

Egal, ob man sich die strategischen Ebenen zu den Unternehmensbereichen oder die Customer Journey ansieht, man sollte sich fragen, was das alles für die Umsetzung bedeutet. Auch auf der operativen Ebene sollte man sich gut überlegen, wie man ganzheitlich und effizient arbeiten kann. Video ist ein leistungsstarkes Tool, solange man weiß, wie man es effektiv einsetzt. Gerade eine zentrale Plattform für alle Video-Assets und mit der Fähigkeit passende Workflows abzubilden, kann langfristig entscheidend sein.
Um sicherzustellen, dass der Einsatz von Video Content langfristig zum Erfolg für ein Unternehmen wird, sollte man auf eine Enterprise Video Plattform setzen. Darüber können Videos anwenderfreundlich verwaltet und verschiedene Formate gehandhabt werden. Zudem garantiert eine gute EVP eine sichere und konsistente Umgebung, in der Videos immer in bester Qualität zur Verfügung gestellt werden können. Mithilfe einer professionellen Plattform werden alle Videoinhalte, genau wie bei jedem anderen Content Management System auch, sicher aufbewahrt, effizient genutzt und übersichtlich verwaltet.
Da das gesamte Unternehmen abteilungsübergreifend auf dieselbe Plattform und dieselben Inhalte zugreift, sind immer alle auf dem gleichen Stand und verhindern und umgehen lästiges hin-und-her zwischen einzelnen Tools. Ein besonders wichtiges Thema ist Sicherheit. Da alle Inhalte zentral gespeichert und verwaltet werden, können Compliance-Richtlinien und Datenschutzbestimmungen leichter erfüllt werden. Das spielt nicht nur in Branchen mit besonders hohen Sicherheitsstandards eine große Rolle, jedes Unternehmen sollte sich das Thema Datensicherheit annehmen.
Ein weiterer Aspekt sind betrifft Rollen und Rechte einzelner Benutzer und Gruppen. Diese können zentral auf der Plattform definiert werden, um eine missbräuchliche Nutzung oder einen unbefugten Download zu verhindern. Außerdem unterliegen EVP-Anbieter bestimmten Sicherheitsauflagen und halten sich an Vorgaben der DSGVO.
Videonutzung macht nur dann so richtig Spaß und bringt den erhofften Mehrwert, wenn auch die Qualität stimmt. Eine EVP sorgt genau dafür und ermöglich darüber hinaus auch die sichere Ausspielung von Content ohne Werbeunterbrechungen. Je nach Use-Case, empfiehlt sich der Einsatz unterschiedlicher Formate. Über EVPs kann die komplette Bandbreite abgedeckt werden. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Live-Events, Produktpräsentationen, Webcastings oder Mitarbeiter-Schulungen: Wie wir schon eingangs erleutert haben findet sich für jede Business Unit die richtige Lösung. Damit das passende Format in angemessener Qualität auch immer im gewünschten Moment zur Verfügung steht, muss sich der Video-Content ganz natürlich in die Infrastruktur des Unternehmens einfügen. Das gelingt durch eine klare Struktur für alle User innerhalb eines Tools.
Im nächsten Schritt wollen wir uns die angesprochenen Video-Formate etwas genauer ansehen und euch auch Beispiele zeigen.

<Benni>

Paul, welche Video-Formate hast du uns mitgebracht?

<Paul>

Ich habe ein paar spezifische Beispiele mitgebracht, wie wir, aber auch unsere Kund:innen und andere Unternehmen Videoformate bestmöglich einsetzen.

Das erste Beispiel ist einer unserer LinkedIn Posts.

Wer im Organic Social oder auch im Paid Social arbeitet, wird wissen, dass Video unschlagbar ist, wenn es darum geht Reichweite und Engagement zu erhöhen.

Nicht nur, dass jede Plattform – von TikTok zu Facebook zu LinkedIn – entweder ausschliesslich auf Videos setzt oder diese zumindest bevorzugt behandelt.

Auch aus Nutzersicht bin ich deutlich eher bereit, mir einen 20 Sekünder anzuschauen, als einen langen Post zu lesen.

Hier wird auch die Content Kreation ganz klar von der Plattform und der Zielgruppe geleitet.

Wenn es dann aber darum geht, neue Produkte oder Use Cases vorzustellen, fällt mir kaum ein besseres Beispiele ein als Apple.

Das Unternehmen setzt seit Jahren schon auf Live oder Hybride Formate, um ihre neuen Produkte in Szene zu setzen und schafft es auch hier, eine enorme Reichweite zu erzielen.

Im Gegensatz zu einem Social Media Post weiß Apple bei diesen Events auch, dass die Zuschauenden Zeit mitgebracht haben.

Das es darum geht, ins Detail zu gehen und so viel wie möglich über diese neuen Produkte zu verraten.

<Paul>

Auch schon vor der Pandemie hat sich gezeigt, dass viele Kaufentscheidungen eben nicht mehr vor Ort getroffen werden.

Gerade bei Produkten, die besonders erklärungsbedürftig, sehr technisch oder auch einfach nur teuer sind, kann man mit Videoinhalten hier, so wie Miele, viele Brücken bauen, auch informieren, spezielle Eigenschaften besonders in den Fokus setzen und Interessent:innen damit auf eine persönlichere Art überzeugen.

Ein anderes schönes Beispiel ist Douglas – das Unternehmen war durch die Veränderungen der letzten Monate dazu gezwungen, sich neue Kommunikationsmodelle für ihre Kund:innen zu überlegen.

Wer in einem Douglas einkaufen war, kennt die netten Beraterinnen und Berater, die Produkte vorführen und empfehlen.

Das ging dann natürlich nicht mehr.

Aber Douglas hat sich recht schnell den Umständen angepasst und diese Vorführungen als Livestream auf der Webseite angeboten.

So konnten die Vorteile von Produkten gezeigt werden und Interessierte wurden mit spannenden, Show-ähnlichen Formaten aktiviert.

Und das Tolle am Live Videoformat – danach wurde es als On-Demand Version angeboten und konnten auf vielen Marketingkanälen weiterverwendet werden.

Und hier spielt auch wieder das veränderte Konsumentverhalten eine wichtige Rolle – genau das was ich eben gesagt habe.
Konsument:innen wollen über das WO und WIE selber entscheiden.

In dem Kontext gerade auch ganz groß nachgefragt sind richtige Liveshopping Formate – quasi ein Upgrade zum früheren QVC Teleshopping.

Da kann dann direkt im Livestream etwas in den Warenkorb gepackt werden oder per App direkt bestellt werden.

Das habe ich schon bei Tchibo gesehen, Ikea starte damit gerade auch durch, aber auch Bau- und Pflanzenmärkte haben diese neuen Formate für sich entdeckt.

<Paul>

Wer Kund:innen gewonnen hat, kann Video einsetzen, um sie zu unterstützen und zu binden oder aber auch um mit ihnen neue Kund:innen zu gewinnen.

Kleine Anekdote: Ich bin glücklicher Besitzer eines schicken Kaffeevollautomaten.

Das Gerät hat zwar schon ein paar Tassen hinter sich, aber mit vielen Videos zur Reinigung & Wartung, die der Hersteller zur Verfügung stellt, und mit ein bisschen Fingerspitzengefühl läuft sie noch fast wie am ersten Tag.

Für Siemens ist das ein kosteneffizienter und skalierbarer Weg, um die Marke zu stärken und mich als Kunden auch lang nach dem Kauf glücklich zu halten.

Und glückliche Kund:innen machen ja bekanntlich das beste Marketing.

So auch Martina von Union Investment, die mit uns ein wirklich tolles Testimonial Video gedreht hat, um zu zeigen, wie einfach und erfolgreich sie die Video Lösungen von movingimage im Unternehmen integriert hat.

Das kommt gut an – Menschen wollen schließlich Menschen sehen.

Ich hoffe, dass euch diese Beispiele ein bisschen Inspiration und ein paar eigene Ideen geliefert haben.

Wir haben gesehen, dass sich mit Video doch viele Kontaktpunkte und Interaktionen mit Kund:innen entweder erweitern oder auch gänzlich ersetzen lassen.

Wie ihr aber die Brücke zwischen Video und physischen Veranstaltungen optimal schlagen könnt, dazu kann Benni mehr erzählen.

<Benni>

Die Corona-Pandemie hat einen großen Einfluß darauf gehabt, wie Events durchgeführt werden.
Ob virtuelle Produktlancierungen oder andere virtuelle Formate – man ist davon ausgegangen, dass diese nur übergangsmäßig eingesetzt würden. Aber wie ihr vielleicht auch in eurem Arbeitsalltag schon gesehen habt, sind sie zu einem festen Bestandteil geworden. Was wir in letzter Zeit immer häufiger sehen ist die Erweiterung von virtuellen Events durch physische Komponenten.
Damit verschmelzen diese Formate zu hybriden Events – einer besonders erfolgreichen Variante, die sozusagen das beste aus beiden Welten vereint. Unser Kunde Hettich hat sich dies zunutze gemacht und im Rahmen der Hettich Xperience Days eine ganz neue hybride Experience geschaffen. Sie haben es geschafft Produkte und Lösungen zu präsentieren. Durch virtuelle Rundgänge und spannende Live-Acts digital als auch vor Ort konnten sie ihre Zuseher:innen weltweit begeistern. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann teste unsere Event Plattform für virtuelle und hybride Veranstaltungen. Einfach auf movingimage.com/de/kostenloses-trial gehen und die Anfrage an uns senden.
Sehr oft bekommen wir die Frage, ob Youtube im Vergleich zu einer Enterprise Video Plattform Sinn macht – es kommt darauf an – wir schaun uns das mal genauer an.

<Paul>

Genau. Das ist eine häufige Frage aber auch eine wirklich wichtige!

Wenn wir nochmal an die vergangenen Slides denken und uns überlegen, wann und warum Video eingesetzt wird, dann wird schnell verständlich, warum das WO so eine wichtige Rolle spielt.

YouTube hat einige unschlagbare Vorteile: jeder kennts und die potentielle Reichweite kann enorm sein.

Aber das Ziel ist nun mal nicht immer Reichweite und gerade wenn die Punkte aus dieser Liste für euch relevant sind, lohnt es sich, auf eine professionelle Videoplattform zu setzen.

Einer der größten Nachteile von YouTube für Unternehmen liegt nämlich in den Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen.

YouTube wird noch immer von Google betrieben und bietet Nutzer:innen kaum Sicherheitsfunktionen, die mit den strengen Sicherheitsprotokollen von Unternehmen und Konzernen mithalten können.

Die Videos werden durch YouTube in Datenzentren auf der ganzen Welt gehostet und auch die Analyse der eigenen Videos, die ein essentieller Teil des Geschäftsmodells für YouTube bzw Google ist, lässt sich nicht verhindern.

Somit ist YouTube absolut ungeeignet für alle Videoinhalte, die unter den Schutz der DSGVO fallen.

Ich bin verantwortlich für die Gestaltung und die Inhalte auf unserer Website.

Darum ist es mir besonders wichtig, dass der Videoplayer in unserem Corporate Design Auftritt.

Ebenso möchte ich vermeiden, dass meinen Seitenbesucher:innen fremde Werbung oder im schlimmsten Fall sogar die Inhalte der Konkurrenz angezeigt werden.

Auf beides habe ich mit YouTube keinen Einfluss.

Ein tolles Beispiel ist hier Vodafone, die unseren Player in ihrem eigenen Supportbereich integrieren. Vodafone kann sich sicher sein, dass Hilfesuchende nur das eigene Vodafone Rot sehen – unter keinen Umständen Magenta.

Und der Bayerische Fussballverband nutzt unsere CorporateTube, um ein ganz eigenes Videoportal in der Website anzubieten, dass sich zwar so anfühlt wie YouTube, aber garantiert, dass nicht nur ein Bayerische Fussballverein im Rampenlicht steht.

Und das zeigt auch schon sehr gut, wie viele Arten verschiedener Use Cases in der externen aber auch in der unternehmensinternen Kommunikation ein eigenes Videoportal fordern.

Zum Support gibt es nicht viel zu sagen – er ist quasi non-existent. Gerade wenn es um besondere Use Cases oder Integrationen in komplexe Systeme geht, steht man hier allein da.

Zu guter letzt erhalten wir auch vermehrt Anfragen von Unternehmen, die ihre Inhalte für den asiatischen Markt zur Verfügung stellen möchten.

In einigen Ländern wie China oder Thailand ist die Nutzung von YouTube allerdings entweder ganz oder zumindest teilweise Tabu.

Hier bieten unsere Plattform und unsere Expertise einige wertvolle Ansätze, um die Verfügbarkeit auch in diesen Märkten zu ermöglichen.

<Paul>

Nun haben wir doch einiges zu den Use Cases von Videos und unseren Videolösungen gesagt.

Benni, wie kann denn jetzt aber ein effizienter Video Workflow im Arbeitsalltag aussehen?

<Benni>

Angefangen von der Kreation von Videos sollte man ein paar Schritte berücksichtigen, wenn man mit Videos zu tun hat. Schauen wir uns das mal anhand von einem Workflow an. Videos zu erstellen wird oft als kompliziert wahrgenommen, aber das ist es eigentlich schon lange nicht mehr. Wir haben Ende letzten Jahres eine Umfrage gemacht, in der heraus kam, dass ein Drittel der Mitarbeiter:innen in den Unternehmen selbst Videos erstellen. Es muss also nicht immer eine professionelle Videoproduktion sein. Es reicht für manche Use Cases auch einfach ein Handy, da die Qualität hier auch schon sehr gut ist. Oder man nimmt direkt über integrierte Funktionalitäten im Video Content Management Tool auf – das verkürzt natürlich den Prozess eines Workflows nochmals. In jedem Fall muss man sich auch hier den Use Case überlegen.
Ganz wichtig ist natürlich, wie kann man den plötzlich mit diesen “2000” und mehr Videos im Video umgehen. Da sind Videoworkflows und auch Automatisierungen von zentraler Bedeutung.
Oben habe ich mal exemplarisch einen normalen Workflow eingefügt und der zeigt, das angefangen bei der Video-Erstellung bis hin zum Veröffentlichen und der Analyse einige Schritte beachtet werden sollten und da natürlich auch noch Recht und Rollen ein weiteres wichtiges Thema sind. Das alles in einer Plattform abzubilden ist natürlich ein großer Vorteil und eine Erleichterung. Das gute ist auch, dass es hier auch schon ein Menge “Unterstützung” mittels AI gibt.
Um drei Beispiele zu nennen:
Im Bereich Video Editierung; hier kann man schon mit Hilfe von AI das perfekte Thumbnail (also Standbild) erzeugen. Und das ist wirklich interessant, gerade wenn man Unmengen an Videos hat und diese eben nicht mehr manuell sichten muss und das Thumbnail festlegen muss: D.h. also der Redakteur oder die Redakteurin muss sich nicht mehr das gesamte Videomaterial anschauen und dann ein Thumbnail festlegen.
Das gleiche gilt für Auto-Editing, also das Erkennen von Passagen, die nicht relevant sind und herausgeschnitten werden können.
Das nächste wäre der Bereich Meta Daten, d.h. es werden automatisch Keywords erstellt, anhand der gezeigten Personen und Objekte oder anhand des gezeigten Contents.
Ein weiteres spannendes Gebiet sind Untertitel. Die sollten heute schon ein Standard sein. Sowohl in der internen als auch in der externen Kommunikation.
Und auch hier kann man schon automatisch Videountertitel erstellen und dann in weitere Sprachen übersetzen lassen.
Das ist natürlich super spannend für alle international aufgestellt Unternehmen.

<Benni>

Um im Marketing erfolgreich zu sein, ist es unumgänglich auch auf die Zahlen zu schauen. Es gibt zahlreiche KPIs, die man sich dabei ansehen kann. Wir wollen hier nur einen groben Überblick geben. Zuerst möchte ich aber zwei Begrifflichkeiten einbringen: Es gibt einerseits Messwerte und andererseits Dimensionen. Das sind relevante Unterscheidungskriterien. Ein Messwert ist alles, was man mit Zahlen wieder geben kann. Ein klassischer Messwert im Video Analytics Bereich ist der „Play“ Button – dh wie oft wurde auf dem Video auf play gedrückt, wie oft wurde das Video abgespielt. Aus dieser Zahl lassen sich bereits Rückschlüsse zur Nutzung des Videos ziehen.
Auf der anderen Seite gibt es Dimensionen, nach denen diese Messwerte gefiltert werden können. Sowas wie auf welchem Endgerät wurde das Video abgespielt. In welcher Auflösung? Oder von welcher Website wurde es aufgerufen. Dh mit diesen zwei Metriken – den Messwerten und Dimensionen – kann man sich gut orientieren, wann welche Nutzergruppen den Video Content konsumiert haben.
In den letzten Jahren hat die Anzahl an Metriken stark zugenommen. Man kann immer genauere und umfassendere Analysen durchführen. Wir machen öfter die Erfahrung, dass Unternehmen bei diesem Thema noch eher am Anfang stehen. Fängt man mit Video Analytics an, dann raten wir eher dazu weniger KPIs anzusehen und diese dafür wirklich mit diesen zu arbeiten. Also zu definieren, welche KPIs für das eigene Unternehmen wichtig sind und dann daraus Erkenntnisse zu ziehen und Optimierungsmaßnahmen umzusetzen.
Um ein Beispiel zu bringen: es ist sicherlich spannend zu wissen, wie oft ein Video abgespielt wurde – aber wie oft ist ein Video von einem einzelnen User abgespielt worden? Daraus lässt sich viel besser die tatsächliche Reichweite herauslesen. Denn unterm Strich möchtest du eher wissen, wie viele unique user sich ein Video angesehen haben statt nur die Gesamtanzahl an Plays.
Abgesehen von den Plays kann man sich natürlich auch noch Engagement Metriken ansehen – also wie haben die user mit dem Video interagiert. Beispielsweise wie lange sieht sich ein User im Schnitt ein Video an? Damit können wir Rückschlüsse ziehen, wie gut der Content performed. Um ein einfaches Beispiel zu nennen: wenn ein längeres Video im Schnitt nur ein paar Minuten betrachtet wird, dann wird man sich den Aufbau und die Storyline nochmals ansehen und versuchen die Gründe dafür zu finden, weshalb nur ein Bruchteil des Videos angesehen wird. Hat der User aber das Video nicht vollständig gesehen und trotzdem eine Aktion durchgeführt, dann sollte man sich das auch genauer ansehen. Eventuell sind bereits im ersten Teil des Videos alle relevanten Informationen enthalten – es kommt also auch bei der Interpretation der Daten immer auf den Kontext an.
Wir haben euch bereits ein paar Use Cases gezeigt – gerade beim Thema Live Streaming ist es spannend mit real-time-data mitzuverfolgen wie lange die Aufmerksamkeit der Zusehenden aufrecht bleibt. Vielleicht ist ein Programmpunkt weniger spannend für die Zusehenden. Wichtig ist in jedem Fall die Zielgruppe und zu verstehen, warum der Inhalt für genau diese Zielgruppe relevant ist.
Oder um ein anderes Beispiel zu nennen – im Falle von Corporate Learning oder beim virtuellen Onboarding ist es auch interessant zu sehen, wie viel Content in der Wissensvermittlung konsumiert wird. Wie gut ist der Content aufbereitet, haben die Videos eine passende Länge? Ist der Inhalt aktivierend gestaltet? Sehr oft stellt sich eben genau diese Frage, wie lange soll ein Video sein – genau durch solche Analysen kann datenbasiert herausgefunden werden, welche Länge optimal ist – und das hängt eben vom jeweiligen Anwendungsfall ab.

<Paul>

Abschliessend hoffe ich, dass unsere Botschaft aus diesem Webinar für euch aber klar ist: Video muss nicht kompliziert sein.

Ich denke Video kann sogar sehr einfach sein, wenn man sich zu Beginn ein paar Punkte vor Augen führt.

Was haben wir schon und was brauchen wir noch?
Welche Systeme sind schon im Einsatz? Worauf können wir aufbauen? Welche Assets können vielleicht sogar wiederverwendet werden.

Welche Anforderungen bestehen im Unternehmen?
Wie wird sichergestellt, dass Inhalte auch nur da ankommen, wo sie gesehen werden sollen?

Wer steht vor und hinter der Kamera?

Für wen wird der Inhalt erstellt? Was soll übermittelt werden? An welcher Stelle im Lifecycle befinden sich eure Zuschauer:innen?

Welches Format eignet sich am meisten?
On-Demand oder Live? Oder vielleicht zuerst Live und später On-Demand?

Und am aller wichtigsten der Punkt, den Benni eben aufgeführt hat: Was hat bisher gut funktioniert? Warum? Und was könnt ihr daraus für das nächste Video lernen?

<Benni>

Wir sind seit 2009 zum Thema Video unterwegs uns kennen uns damit mit dem gesamten Spektrum aus – sei es Live-Video oder On-Demand aber auch bei der Produktion von Videos können wir unterstützen. Wir können damit alle Fragen, die es bzgl. Videokommunikation in Unternehmen gibt beantworten und bedienen. Dazu zählt natürlich auch das gesamte Video Management – wie z.B. Speicherung des Video Contents, automatische Transcodierung, Untertitel und Rechte- und Rollensysteme um nur ein paar zu nennen.
Wir sind zur Zeit ca. 80 Mitarbeiter, die u.a. in Berlin, München, Hamburg aber auch Warschau arbeiten.
Uns ist nicht nur die Sicherheit und Kundenzufriedenheit wichtig, sondern auch der Klimaschutz und daher sind wir auch sehr stolz darauf das wir seit 2021 ein klimaneutrales Unternehmen sind.