Umfassendes Glossar zum Thema „Video-Management“

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Video-Management umfasst viel mehr, als man zunächst annehmen könnte. Kennen Sie zum Beispiel den Unterschied zwischen „Aufrufen“ und „Wiedergeben“? Was bedeutet RBAC, und warum ist es von so entscheidender Bedeutung, die Video-Assets Ihres Unternehmens zu schützen? Im Glossar erläutern wir die Grundlagen des Video-Managements und erklären häufig verwendete Begriffe rund um das Thema Enterprise Video Platform (EVP).

360-Grad-Videos – 360-Grad-Videos werden auch als „immersive Videos“ bezeichnet. Sie werden mit einer Spezialkamera aufgenommen und ermöglichen einen Blick in alle Richtungen. Die Blickrichtung können die Benutzer dabei während der Wiedergabe steuern. 

Ähnliche Videos – Eine Liste mit Videoempfehlungen, mit der Benutzer andere relevante Videos entdecken können. Die Liste wird vom Player auf Grundlage gemeinsamer Schlagworte erstellt und im Browser meist rechts angezeigt. 

Content Delivery Network (CDN) – CDNs und eCDNs dienen der Bereitstellung von Medieninhalten. Dabei richten sich CDNs an ein externes Publikum, während eCDNs für den internen Gebrauch bestimmt sind. Bei CDNs handelt es sich meist um weltweite Netzwerke aus Servern und Rechenzentren, die der Verringerung der Latenz und des Bandbreitenverbrauchs dienen und die Bereitstellung statischer Inhalte (wie Bilder oder Videos) an Endbenutzer in aller Welt beschleunigen. 

Einbettungscode – Codes, mit denen der Administrator ein Video in eine Seite einbetten kann. Ein iFrame-Code ist ein Einbettungscode, der das Video in einen iFrame einfügt. Ein HTML-Code bettet das Video dagegen in ein gewöhnliches div-Element in HTML ein. 

Enterprise Content Delivery Network (eCDN) – Ein Dienst zur Vermeidung von Engpässen in Firmennetzwerken durch die Verringerung des Bandbreitenverbrauchs bei mehreren gleichzeitigen Anfragen.  

Enterprise Video Platform (EVP) – Eine Videoplattform für die Unternehmenskommunikation. Wegen ihrer Ausrichtung auf Unternehmen decken EVPs sowohl die interne als auch die externe Unternehmenskommunikation per Video ab und erfüllen unternehmensspezifische Anforderungen. Hierzu zählen etwa die Einhaltung hoher Sicherheitsstandards und die nahtlose Einbindung in die bestehende IT-Umgebung. 

Enterprise Video Portal – Ein benutzerfreundliches Videoportal insbesondere für die interne Unternehmenskommunikation (Personalversammlungen, Kommunikation mit Geschäftspartnern, berufliche Weiterbildung, gegenseitige Zusammenarbeit usw.). 

HTTP Live Streaming (HLS) – HLS ist ein HTTP-basiertes Streaming-Protokoll, um Medien wie etwa Videos je nach verfügbarer Bandbreite über das Internet bereitzustellen. Mit HLS werden MP4-Dateien in mehrere Abschnitte unterteilt, die wiederum mit unterschiedlichen Qualitätseinstellungen codiert werden, um so die Pufferzeiten zu verkürzen und das Streaming-Erlebnis zu verbessern. 

Interaktives Overlay – Einblendungen ermöglichen die Einarbeitung von Texten und Bildern in Videos, um die Interaktion mit den Zuschauern zu verbessern. Beispiele sind anklickbare Calls-to-Action (CTA) und ergänzende Informationen. 

KI-Suche – Eine Funktion, mit der Benutzer Videoinhalte mithilfe automatisch erzeugter Metadaten (KI-Metadaten) finden können. Dabei wird der Inhalt des Videos einschließlich Sprechtexten und abgebildeten Gegenständen erkannt, um das Video zu indizieren und entsprechende Metadaten zu generieren. Zu diesen Metadaten zählen Gegenstände, Handlungen, Personen und sogar übergeordnete Themen und verwandte Themenfelder. 

KI-Videoabläufe – Eine Reihe von Arbeitsschritten, die teilweise oder vollständig mithilfe der künstlichen Intelligenz (KI) automatisiert werden. Das häufigste Beispiel für KI-Videoabläufe sind die sogenannten KI-Untertitel bei movingimage, also die automatische Verschriftlichung von Sprechtexten nach dem Video-Upload. Die KI-Untertitelfunktion von movingimage unterstützt 54 Sprachen.  

Metadaten – Einfach ausgedrückt: Daten über Ihre Daten. Video-Metadaten umfassen beispielsweise Videotitel, Videobeschreibung und Schlagworte. Metadaten sind wichtig, damit das Video besser gefunden werden kann und die Benutzer wissen, worum es geht. 

Rollenbasierte Zugangssteuerung (RBAC) – Ein Sicherheitsprotokoll, das den Zugang zu bestimmten Funktionen regelt bzw. beschränkt. Viele Unternehmen gewähren Einzelpersonen oder Gruppen nur einen eingeschränkten Zugang zu ihren Videos. Diese können Videos dann beispielsweise abspielen, aber nicht teilen. RBAC gewährleistet, dass Videos nicht von Unbefugten bearbeitet, gelöscht oder veröffentlicht werden können. 

Schlagworte – Ein Teil der Metadaten, bei dem mithilfe von Begriffen Videos zu einem bestimmten Thema gefunden werden können.  

Single Sign-on (SSO) – Ein zentraler Authentifizierungsprozess, bei dem Benutzer nur dann Zugriff auf Unternehmensdaten erhalten, wenn sie bestimmte Anmeldedaten eingeben. SSO ist bei vielen Unternehmen Pflicht, da die Sicherheit dadurch erhöht wird, ohne das Anwendererlebnis zu sehr einzuschränken oder die IT-Abteilung zu überlasten. 

Social Media Embedding – Eine Funktion, mit der Videoinhalte in externe Plattformen wie Facebook oder YouTube eingebunden werden können. 

Software as a Service (SaaS) Video Platform – Eine Videoplattform, die nicht lokal, sondern über die Cloud bereitgestellt wird. Zwar haben alle Bereitstellungsmodelle ihre Vorteile; unsere Videoexperten empfehlen mit Blick auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Kosten im Vergleich zu anderen Modellen jedoch eine Bereitstellung per SaaS. Weitere Informationen 

Thumbnail – Ein Video-Thumbnail ist ein Frame, der als Videovorschau dient. Thumbnails sind wichtig, da sie Aufmerksamkeit erzeugen und Videos damit ansprechender machen. Sie wirken sich außerdem positiv auf die Suchmaschinenfreundlichkeit aus. 

Video Content Management System (VCMS) – Ein Content-Managementsystem für Videos. Also eine Softwareanwendung für die Verwaltung und Verbreitung von Videos. Ein VCMS umfasst verschiedene Abläufe für Unternehmensvideos und erleichtert Organisation, Bearbeitung und die interne wie externe Weitergabe von Videoinhalten.  

Videoanhänge – Videoanhänge ermöglichen es Benutzern, Dateien und Videos anzuhängen und den Zuschauern so unmittelbar Zugang zu weiterführenden Materialien zu bieten, die für das jeweilige Thema von Bedeutung sind. Beispiele dafür sind Handouts zu Schulungsunterlagen oder Produkthandbücher als Anhang zu Produktvideos. 

Videoformate – Videos können in verschiedenen Formaten gespeichert werden. Diese Formate sind eigentlich Regeln, die die Bedingungen für das Abspeichern von Videodateien festlegen. Sie geben beispielsweise die maximale Auflösung und Farbtiefe, das Seitenverhältnis oder die Anzahl an Bildern pro Sekunde an. Dabei ist zu beachten, dass verschiedene Geräte unterschiedliche Videoformate benötigen. Deshalb kommt es immer auf das richtige Format an, damit die Benutzer die Videos auch tatsächlich anschauen können. Als Video-Encoder oder Codec wird ein Gerät bezeichnet, das Videos per Transcodierung in verschiedene streamingfähige Formate umwandelt. 

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