Sind Ihre Firmenvideos wirklich geschützt?

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Heutzutage läuft die geschäftliche Kommunikation größtenteils – wenn nicht sogar komplett – digital ab und umfasst verschiedene Medienformate wie E-Mail, Chat und Video. Angesichts der Verbreitung und Größe von Videodateien überrascht ist da kaum, dass wir 44 Mal so viele Daten produzieren wie noch im Jahr 2009. Zwar können wir heute leichter und schneller als jemals zuvor miteinander kommunizieren – die digitale Kommunikation hat aber auch einen entscheidenden Nachteil: die Gefahr von Datenverlusten. Datenverluste sind heutzutage viel häufiger und bösartiger als früher. Laut Forbes ereigneten sich im ersten Halbjahr 2019 über vier Milliarden Datenverluste, die riesige finanzielle, aber auch andere Schäden verursachten.

Für movingimage hat das Thema Cybersicherheit absolute Priorität, denn wir schützen Ihre Videodaten gleich mehrfach. Da Sicherheit bei jeder firmeninternen Videoplattform oberste Priorität hat, haben wir hier einige Fragen zusammengestellt, die Sie sich (und Ihrem Plattformanbieter) stellen sollten:

Können Sie Ihre Videoinhalte auf bestimmte Regionen beschränken? 

Können Sie geografische Einschränkungen aufstellen, damit Ihre Videos in bestimmten Ländern nicht abgespielt werden können? In einigen Ländern muss die Videowiedergabe (etwa aufgrund länderspezifischer Urheberrechte) verhindert werden. Doch dafür ist ein erheblicher Konfigurationsaufwand erforderlich. Videoplattformen für Unternehmen ermöglichen es, den Zugriff auf Videos durch die Sperrung bestimmter Länder oder sogar Regionen einzuschränken. 

Können Sie Referrer-Schutz für Ihre Videoinhalte einrichten? 

Können Sie die Einbettung Ihrer Videos einschränken, damit sie nur in bestimmte, vorab genehmigte Websites eingebettet werden können? Viele Unternehmen sind bei der Erstellung ihrer Sicherheitsregeln auf entsprechende Einschränkungsmöglichkeiten angewiesen. Doch in den meisten Fällen ist dies ein aufwändiges Verfahren, in das die IT-Abteilung eingebunden werden muss und das eine erhebliche Konfiguration erfordert. Bei professionellen Videoplattformen können Unternehmen selbst einen Referrer-Schutz einrichten, so dass bei Wiedergabeversuchen die Meldung „Dieses Video ist nicht verfügbar“ erscheint. 

Ist Ihr Video verschlüsselt? 

Können Unbefugte Ihre Videos anschauen, wenn sie Zugriff darauf erlangen? Die SSL-Verschlüsselung (Secure Sockets Layer) schafft eine zusätzliche Sicherheitsebene. Denn normalerweise werden Daten zwischen Browsern als Klartext übermittelt, was sie anfällig für Abhörversuche macht. Bei Videoplattformen für Unternehmen werden die Videos und Daten der Benutzer dagegen mit einem SSL-Zertifikat verschlüsselt.

Können Sie per SSO auf Ihre Videos zugreifen? 

Single Sign-on (SSO) ist ein zentraler Authentifizierungsprozess, bei dem Benutzer nur dann Zugriff auf Unternehmensdaten erhalten, wenn sie bestimmte Anmeldedaten angeben. Dies ist bei vielen Unternehmen Pflicht, da die Sicherheit dadurch erhöht wird, ohne das Anwendererlebnis zu sehr einzuschränken oder die IT-Abteilung zu überlasten. Mit einer Videoplattform für Unternehmen können Firmen Anmeldedaten für den Zugriff auf ihr Videoportal und andere Daten einrichten und so allen Beschäftigten einen Zugang dazu gewähren. 

Erfüllen Ihre Videos die Datenschutzvorschriften? 

Kann Ihre IT-Infrastruktur durchgängige Datensicherheit und Compliance garantieren? Ihre Videos und verbundenen Daten müssen gemäß EU-Datenschutzrichtlinien gespeichert werden. Deshalb müssen Betreiber von Content Delivery Networks (CDN) nachweisen können, dass ihre Infrastruktur sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas den EU-Datenschutzbestimmungen entspricht.  Eine Enterprise Video Platform hilft Unternehmen dabei, die geltenden Datenschutzbestimmungen zu erfüllen. Dabei deckt sie nicht nur interne und externe Datenschutz- und Sicherheitsprozesse ab, sondern ist dank „eingebautem Datenschutz“ auch unkompliziert zu implementieren. Weitere Informationen

Können Ihre Videos heruntergeladen werden? 

Können die Zuschauer Ihre Videos auf ihre Geräte herunterladen? Eine Download-Funktion ist nicht per se schlecht. Je nach Kontext und Video sind mitunter aber Einschränkungen der Download-Funktion notwendig. Denn wenn man den Download der internen Videokommunikation gestattet, öffnet man damit nicht nur Urheberrechtsverletzungen, sondern auch Datenschutzverstößen Tür und Tor. Im Jahr 2017 postete die Tochter eines Apple-Mitarbeiters ein Video über das iPhone X auf YouTube. Das Video enthielt auch QR-Codes und eine Textdatei mit Codenamen unveröffentlichter Apple-Geräte. Angesichts des Medienrummels mag man sich kaum ausmalen, welche finanziellen und sonstigen Schäden Apple dadurch entstanden sind. Videoplattformen für Unternehmen verfügen über eine Download-Freigabeoption, die standardmäßig deaktiviert ist. So wird sichergestellt, dass Videos nicht unbeabsichtigt heruntergeladen und weitergegeben werden können. 

Wie ist es um Ihre Benutzerauthentifizierung bestellt? 

Können Sie garantieren, dass wirklich nur die vorgesehenen Benutzer auf Ihre Videos zugreifen können? Damit Benutzer auf Videos, Wiedergabeoptionen und andere Funktionen zugreifen können, müssen sie zunächst vom Netzwerk authentifiziert werden. So werden zulässige von unzulässigen Benutzern getrennt. Für die Authentifizierung gibt es zahlreiche Verfahren, die von einem klassischen Passwortschutz bis hin zu Token-Schutz und Computererkennung reichen. Viele Unternehmen entscheiden sich für einen Passwortschutz in Verbindung mit einem anderen Authentifizierungsverfahren wie SSO, um die Sicherheit zu erhöhen. Bei einer Enterprise Video Platform können die Administratoren Authentifizierungsprozesse festlegen und Einschränkungen mit Blick auf die IT, den Standort oder die Domain von Benutzern aufstellen.

Wer kann Ihre Videos ansehen, teilen und bearbeiten? 

Wer soll welchen Zugriff auf Ihre Unternehmensvideos erhalten? Viele Unternehmen gewähren Einzelpersonen oder Gruppen nur einen eingeschränkten Zugang zu ihren Videos. Diese können Videos dann beispielsweise abspielen, aber nicht teilen. Durch die Zuweisung von Berechtigungen und Rollen können Unternehmen dafür sorgen, dass Unbefugte ihre Videos nicht bearbeiten, löschen oder teilen können. Mit einer Enterprise Video Platform können Administratoren Benutzerrechte differenziert zuweisen. So erhöhen sie die Transparenz und vereinfachen zugleich ihre Verwaltung.

Wo werden Ihre Videos gespeichert? 

Speichern Sie Firmenvideos auf einer öffentlichen Plattform? Oder gar auf einem freigegebenen Laufwerk oder in einem lokalen Netzwerk (LAN)? In jedem Fall ist Ihre Lösung alles andere als ideal. Freigegebene Laufwerke und lokale Netzwerke sind nicht für große Dateien wie Videos ausgelegt. Wer dagegen interne Inhalte auf öffentlichen Plattformen wie YouTube oder Vimeo speichert, gefährdet seine interne Kommunikation. Denn diese Plattformen sind von Haus aus öffentlich und verletzen deshalb die unternehmensinternen Sicherheitsvorschriften. Eine Enterprise Video Platform ist die optimale Lösung für die interne Videospeicherung, da sie über einen eingebauten Datenschutz verfügt. Mit einer SaaS-Videoplattform können Unternehmen zudem ihre Datenspeicherkapazität erweitern oder verringern und von mehreren Schutzebenen profitieren. Weitere Informationen 

Wir haben für Sie einen kostenfreien, bebilderten Überblick zum Thema Videosicherheit zusammengestellt: Klicken Sie hier, um unsere Infografik zur Videosicherheit herunterzuladen

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